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13.07.2016

15:18 Uhr

Bürgerkrieg in Afrika

Bundeswehr evakuiert Deutsche im Südsudan

Seit dem Montag herrscht im Südsudan eine unischere Waffenruhe, vorausgegangen waren tagelange Kämpfe zwischen Truppen der verfeindeten Doppelspitze des Landes. Die Bundeswehr evakuiert nun die Deutschen im Land.

Angesichts der Eskalation der Gewalt im Südsudan evakuiert die Bundeswehr Deutsche aus dem afrikanischen Krisenland. dpa

Transall in Mali

Angesichts der Eskalation der Gewalt im Südsudan evakuiert die Bundeswehr Deutsche aus dem afrikanischen Krisenland.

BerlinDie Bundeswehr bringt die Deutschen aus dem Krisenland Südsudan in Sicherheit. Zudem würden auch Ausländer aus Europa und weltweiten Partnerstaaten mit Flugzeugen der Luftwaffe ausgeflogen, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Mittwoch in Berlin. Insgesamt hätten sich rund 100 Deutsche im Land aufgehalten. Die 15 Soldaten, die im Rahmen eines UN-Einsatzes im Südsudan stationiert sind, bleiben allerdings im Land.

Truppen von Präsident Salva Kiir und Anhänger seines Rivalen Riek Machar hatten sich in den vergangenen Tagen mit Flugabwehrwaffen, Kampfhubschraubern und Panzern bekämpft. Am Montag riefen beide Seiten eine Waffenruhe aus, die zu halten scheint. Die Politiker haben bestritten, für die jüngste Gewalt verantwortlich zu sein.

Wegen der Kämpfe gibt es Befürchtungen, dass es erneut zu einem ethnisch motivierten Bürgerkrieg kommt, der im vergangenen Jahr mit einer Friedensvereinbarung beendet wurde.

Von

rtr

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