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02.05.2017

11:53 Uhr

Bund der Steuerzahler

Frauenfeindliche Steuerformulare

Der Bund der Steuerzahler und die Grünen wollen weniger Diskriminierung auf den Formularen für Steuererklärungen. Männer und Frauen seien nicht gleichberechtigt. Eine Reform des Systems könnte aber vorerst scheitern.

Diskriminieren Steuererklärungen Frauen? Die Grünen und der Bund der Steuerzahler setzen sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf den Formularen ein. dpa

Steuererklärung

Diskriminieren Steuererklärungen Frauen? Die Grünen und der Bund der Steuerzahler setzen sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf den Formularen ein.

BerlinDie Grünen und der Bund der Steuerzahler setzen sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf Formularen für Steuererklärungen ein. Der Steuerzahlerbund habe dem Bundesfinanzministerium bereits Vorschläge unterbreitet, berichtete der „Tagesspiegel“ (Dienstag). Die Kritiker stört demnach, dass auf dem Hauptvordruck zur Einkommensteuer-Erklärung der Mann zuerst genannt wird, wenn Ehepaare ihre Steuer gemeinsam erklären - auch wenn die Frau mehr verdiene. „Es wird Zeit, dass Frauen auch in den Köpfen von Steuerbeamten gleichgestellt werden“, sagte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Lisa Paus der Zeitung.

Verbandspräsident Reiner Holznagel schlug vor, statt Ehemann und Ehefrau Ehepartner A beziehungsweise B abzufragen. So könnten Eheleute selbst entscheiden, wer zuerst eingetragen werde. Da diese Umstellung aber eine Änderung in der Software der Finanzämter nötig machen würde, sei vorerst nicht mit einer Reform zu rechnen, erfuhr der „Tagesspiegel“ aus der Finanzverwaltung.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Michael Müller

02.05.2017, 12:10 Uhr

Haben wir keine anderen Probleme?

Wenn wir schon dabei sind:

warum heißt es in Briefen immer "Sehr geehrte Damen und Herren,"

Warum erhalten Frauen vor Gericht bei gleichen Vergehen geringere Strafen als Männer?

Warum dürfen Frauen trotz höherer Lebenserwartung früher in Rente?

...

Novi Prinz

02.05.2017, 12:21 Uhr

Genau Herr Müller !
Warum bekommen Frauen KInder ?
Da muss unbedingt der Bund der Steuerzahler ran !

Herr Leo Löwenstein

02.05.2017, 13:08 Uhr

Herr Michael Müller - 02.05.2017, 12:10 Uhr

Stimmt, Sie haben recht.
WEs muss in Zukunft heißen...Sehr geehrte Personen"......der GEnderwahn läßt auch wirklich nichts aus.

Wen unter den normalen Bürgerpersonen (:-)) interessiert denn wirklich, wer auf dem Steuerformular zuerst genannt wird.
Das sind doch an den Haaren herbeigezogene Probleme.
Sollen die Grünnen doch die Umstellung bezahlen.

In Berlin kostet die Umbenennung von "Stundentenhilfswerk" in "Studierendenhilfswerk" 900 Mio Euro (inzwischen wohl mehr)
Aber Berlin hats ja, die schwimmen ja im Geld.
Dazu noch in einen Begriff, der zum Zungenbrecher wird, dümmer gehts nimmer.

Ich bin auch dafür, dass in Zukunft Männer die Kinder genauso gleichberechtigt bekommen müssen, wie die Frauen. Frauen müssen als Ausgleich im Stehen pinkeln.

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