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16.09.2015

02:49 Uhr

Bundesbankpräsident

Deutschland braucht Zuwanderer

Will Deutschland seinen Wohlstand halten, braucht es zusätzliche Arbeitskräfte um den demographischen Wandel zu meistern. Auch warte Bundesbankpräsident Weidmann vor einem Ende des Wirtschaftsaufschwungs.

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, sieht Deutschland vor beträchtlichen Herausforderungen. dpa

Jens Weidmann

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, sieht Deutschland vor beträchtlichen Herausforderungen.

BerlinDeutschland braucht nach den Worten von Bundesbankpräsident Jens Weidmann mehr Zuwanderung. „Aufgrund des demografischen Wandels benötigt Deutschland zusätzliche Arbeitskräfte, um seinen Wohlstand halten zu können“, sagte Weidmann im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ laut Vorabbericht. Den Zustrom an Flüchtlingen zu bewältigen, werde Deutschland einiges abfordern. „Die Zuwanderung birgt aber auch Chancen. Diese sind umso größer, je besser es uns gelingt, die Menschen, die dauerhaft zu uns kommen, in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Denn aufgrund des demografischen Wandels benötigt Deutschland zusätzliche Arbeitskräfte, um seinen Wohlstand halten zu können.“

Weidmann warnte vor einem Ende des gegenwärtigen Wirtschaftsaufschwungs. "Deutschland steht derzeit im Euroraum wirtschaftlich recht gut da. Aber das ist nicht naturgegeben und kein Grund sich zurückzulehnen. Auch der gegenwärtige Aufschwung wird einmal enden", sagte Weidmann. „Langfristig steht Deutschland ohnehin vor beträchtlichen Herausforderungen, wenn man etwa an die alternde Gesellschaft, den zunehmenden Wettbewerb durch die Schwellenländer oder die Energiewende denkt.“

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