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25.08.2012

10:34 Uhr

Bundesjustizministerin

Streit um Zuschussrente

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zweifelt an den Plänen ihrer Kollegin Ursula von der Leyen - die würde gerne eine Zuschussrente einführen.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bei einer Debatte. dpa

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bei einer Debatte.

PassauBundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kritisiert die Pläne ihrer Kabinettskollegin Ursula von der Leyen (CDU) zur Einführung einer Zuschussrente. "Natürlich muss man sich mit den Problemen der Altersarmut auseinandersetzen", sagte Leutheusser-Schnarrenberger der "Passauer Neuen Presse" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.

"Dennoch: Eine Zuschussrente gehört rein systematisch nicht in die Rentenversicherung mit ihrem Grundsatz von Beitragszahlung und Leistungsgewährung." Es sei falsch, eine solche Leistung über die Rentenbeiträge zu finanzieren.

Ziel der Zuschussrente ist es, dass Geringverdiener, die lange gearbeitet und privat vorgesorgt haben, im Ruhestand nicht auf Hartz-IV angewiesen sind. Von der Leyen argumentiert, die Leistung finanziere sich aus einem Mix von Steuern und Rentenbeiträgen.

Von

dapd

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

25.08.2012, 11:29 Uhr

Welcher Geringverdiener kann denn überhaupt noch vorsorgen, egal wie viel Jahrzehnte er gearbeitet hat.

Und dieser Unsinn, das Renteneintrittsalter auf 2 Jahre zu erhöhen und gleichzeitig die Beitragszahlungen zu senken ist an Idiotie nicht mehr zu überbieten.

Osterwelle

25.08.2012, 14:31 Uhr

Frau Leutheusser-Schnarrenberger hat natürlich Recht. Die Zuschuß-Rente macht keinen Sinn und solange sie auch noch aus den Rentenbeitragszahlungen finanziert wird (selbst wenn nur zum Teil) handelt es sich um eine rechtswidrige Handlung. Es verbessert das Neo-sozialistische System nicht, es macht es noch mehr ungerecht und undurchschaubar. Jeder Mensch muß die Möglichkeit haben in seinem Berufsleben ausreichend vorzusorgen. Da das oft nicht möglich ist, aufgrund diverser staatlichen Enteignungen, viel zu hoher Besteuerung und Zwangsversicherungen, Kaufkraftschwund der Ersparnisse durch staatliche Überschuldung, Inflation, kostspielige Versicherungsbürokratie und nicht zu letzt Rentenzahlungen an Verbrecher der DDR-Diktatur nach Chile, bietet nur Frau von der Leyen einen Almosen an, dass aber anders wieder finanziert werden muß und somit dem Bürger noch mehr weggenommen wird als jetzt schon. Vorwärts zur Verarmung auf einer Spirale zum Neosozialismus!! Entsätzlich!!

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