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15.09.2012

14:10 Uhr

Bundesministerin

Aigner bestätigt Wechsel nach Bayern

Ilse Aigner zieht es in die Heimat. Im Herbst 2013 will sie in den bayerischen Landtag einziehen. Beobachter glauben nicht an Lokalpatriotismus, schließlich könnte Aigner für Horst Seehofers Nachfolge infrage kommen.

Will in die bayerische Landespolitik wechseln: Ilse Aigner (CSU). dpa

Will in die bayerische Landespolitik wechseln: Ilse Aigner (CSU).

IngolstadtBundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) will im nächsten Jahr in die bayerische Landespolitik wechseln. Aigner sagte am Samstag bei einem Treffen mit CSU-Chef Horst Seehofer und Kreisvorsitzenden der Partei in Ingolstadt nach Teilnehmerangaben, sie wolle sich bei der Landtagswahl im Herbst 2013 für ein Direktmandat in einem oberbayerischen Stimmkreis bewerben. Sie werde aber ihre beiden derzeitigen Ämter zu Ende führen, also zunächst Abgeordnete und Bundesministerin bleiben.

Sie betonte, sie nehme ihr Amt als oberbayerische CSU-Bezirksvorsitzende sehr ernst. In einer schriftlichen Mitteilung fügte Aigner hinzu: „Ich kann mich noch besser einbringen als bisher, wenn ich hier in meiner politischen Heimat noch stärker verankert bin - mit einem eigenen Landtagsstimmkreis, um den ich mich bewerben möchte.“

Aigner bekam für ihre Ankündigung viel Applaus, wie Bayerns CSU-Fraktionschef Georg Schmid am Rande der Sitzung mitteilte. Er sagte, die Landtagswahl sei eine entscheidende Wahl für die CSU. „Wir brauchen dafür die besten Kräfte.“ Aigner sehe sich „in der Gesamtverantwortung für die Partei“.

Auf die Frage, ob Aigner nun verstärkt als Nachfolgerin von Ministerpräsident Seehofer infrage komme, antwortete Schmid nicht konkret. Er sagte, die Entscheidung der Ministerin für Bayern habe „überhaupt keine Auswirkungen“ auf Personaldebatten. Er erwarte im Übrigen weiter, dass Seehofer in der kommenden Woche seine Bereitschaft zur Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl erklären werde.

Von

dapd

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

15.09.2012, 15:05 Uhr

Wenn Frau Eigner die Nachfolge von Herrn Seehofer antreten soll, ist dies ein erschreckendes Zeichen, dass die Personaldecke der CSU sehr dünn ist.
Glauben die CSU-Granden, bei der kommenden Wahl in Bayern ein besseres Ergebnis einfahren zu können, so ist dies ein Fehlgriff.
Frau Eigner wahr und ist eine Fehlbesetzung als Ministerin in Berlin, und für Bayern wäre Sie eine Katastrophe als Ministerpräsidentin.
Für mich ist diese Ankündigung, eine Flucht aus Berlin, aber für uns Verbraucher ist sie kein Verlust.
Hat die CSU kein besseres Personal als Frau Eigner? Dann wäre es besser, sie würde in die Opposition gehen, um sich zu regenerieren.

Account gelöscht!

15.09.2012, 16:33 Uhr

Genau das wollte ich auch gerade so ähnlich sagen
Die als Nachfolgerin von Seehofer? Na, wenn man die CSU ganz schnell völlig ruinieren will, soll man das tun
Der arme FJS muß wirklich auf seiner Wolke 7 die Krätze bekommen
Diese Frau hat auch absolut nicht in die Bundespolitik gepaßt.
Aber mit der Nachfolge in allen Parteien sieht es enorm schlecht aus

OKTOBERFESTLER

15.09.2012, 16:53 Uhr

Man kann es nur wiederholen:

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Und die üppige Pension mitnehmen, ist doch ne feine Sache.

Bilanziell hat die Ära Aigner auf bundesebene wenig zu bieten. Leistung sieht anders aus. In Bayern gilt ein anderes Leistungsprinzip. Viel rumposauen und nichts einhalten oder anders gesagt, Politiker sind dort oftmals Wendehälse.

Ein bayerisches Beispiel ist das Abstimmungsverhalten des gelernten Diplomsozialpädagogen DOBRINDT im Bundestag:

19.7.2012: Milliardenhilfen für spanische Banken, 100Mrd. Anteil D 29%:
DOBRINDT stimmt JA!

29.6.2012: ESM; 700 Mrd.; Anteil D 27% plus Anteil der Verschuldungsstaaten:
DOBRINDT stimmt dafür!

27.2.2012: zweites Rettungspaket Griechenland; 130 Mrd.: Dobrindt stimmte auch hier mit JA!

26.10.2011: Ausweitung Rettungsschirm:
DOBRINDT stimmt JA!

29.9.2011: Erweiterung Eurorettungsschirm:
DOBRINDT stimmte damals JA!

21.5.2010: Gewährleistung europ. Stabilisierungsmechanismus: DOBRINDT stimmt JA!

7.5.2010: Währungsstabilitätsgesetz und Griechenlandhilfe I: Dobrindt simmte JA!

Wir alle wissen, was er heute durch die Medien posaunt! Hat dies noch etwas mit Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit oder gar christlich sozialen Grundwerten zu tun? Sicherlich nicht. Ich nenne dies Heuchlerei!

Die Dobrindts der CSU (Dobrindt, Söder, Seehofer) sind auch gleichzeitig die Totengräber der CSU! Die CSU ist überflüssig in Bayern und als Mitregierungspartei in Deutschland.

Ein DENKZETTEL muss der CSU verpaßt werden. Die ältere Bevölkerung in Bayern wird der CSU ihre MACHT zeigen und sie abwählen.

NIEMAND BRAUCHT DIE CSU! SOMIT WÄRE SIE MIT FRAU AIGNER OPTIMAL BESETZT!

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