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13.05.2011

12:44 Uhr

Bundesparteitag

Die FDP sucht den Befreiungsschlag

Nach Wahlschlappen und einem beispiellosen Vertrauensschwund bei den Bürgern versucht die FDP den Neuanfang - beim Bundesparteitag in Rostock.

Der scheidende Bundesvorsitzende der FDP und Aussenminister Guido Westerwelle. Quelle: dapd

Der scheidende Bundesvorsitzende der FDP und Aussenminister Guido Westerwelle.

RostockDie Delegierten spendeten dem frisch gewählten Fraktionschef Rainer Brüderle in der Hanse-Messe in Rostock zwar in seiner Auftaktrede Beifall, als er die Arbeit von Noch-Parteichef und Außenminister Guido Westerwelle lobte. Doch nach der Westerwelles Rede kommt ja noch die Generalaussprache. Brüderle sagte zum Auftakt des Parteitags mit 662 Delegierten in der Hansemesse, die FDP befinde sich in einer schweren Krise. „Wir haben die Wahlen verloren, wir haben Glaubwürdigkeit verloren“, sagte der scheidende Vizevorsitzende. Erwartungen seien nicht erfüllt worden, Botschaften nicht angekommen. „Wir müssen besser werden!“, verlangte Brüderle.

 Die Liberalen müssten zu ihren „Brot-und-Butter-Themen“ zurückfinden. Brüderle nannte die Sicherheits- und die Bildungspolitik, aber auch Steuervereinfachungen und die Abschaffung der kalten Progression. Dem scheidenden Parteichef Westerwelle dankte Brüderle ausdrücklich, dem künftigen Vorsitzenden Rösler sagte er volle Unterstützung zu. Gleichzeitig verlangte Brüderle gegenseitigen Respekt in der politischen Auseinandersetzung und Mut zum Neuanfang. „Auf auf, Ihr Liberalen, fürchtet Euch nicht!“, rief er den Delegierten zu.

In den vergangenen Tagen hatte ein Vorstoß des neuen Fraktionsvizevorsitzenden Martin Lindner für Unruhe gesorgt. Er forderte eine Abstimmung des Parteitags über die Zukunft Westerwelles als Außenminister. Brüderle und die Parteispitze hatten Linder jedoch ausgebremst.

Kommentare (1)

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2012

13.05.2011, 17:26 Uhr

Die FDP ist tot .Die Milchbubis Rösler u.sein Staatssekretär Bahr haben ihr mit der vermurksten
Lobby-Gesundheitsreform den Todesstoß versetzt.

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