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20.01.2012

11:14 Uhr

Bundespräsident Wulff

Nie mehr Nazi-Terror und Fremdenhass

Anlässlich der Wannsee-Konferenz betont Christian Wulff, dass Terror und Fremdenhass nie mehr Platz in Deutschland hätten. Der Bundespräsident äußert sich auch zu den Morden des Zwickauer Trios.

Am 20. Januar 1942, trafen sich hier hohe NS-Funktionäre. dpa

Am 20. Januar 1942, trafen sich hier hohe NS-Funktionäre.

BerlinZum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz hat Bundespräsident Christian Wulff „Scham und Zorn“ über die Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios geäußert. „Wir werden alles tun, damit Terror und mörderischer Hass auf Fremde und Fremdes in Deutschland nie mehr Platz haben.“ Dies geht aus seinem Skript anlässlich der Gedenkstunde im Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin hervor.

Dort hatten die Nationalsozialisten 1942 die systematische Ermordung der Juden organisiert. Der Bundespräsident sicherte verfolgten Juden in aller Welt die Nähe und Verbundenheit Deutschlands zu. Er betonte: „Deutschland steht unverbrüchlich an der Seite Israels.“

Von

dpa

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

20.01.2012, 11:23 Uhr

Deutschland, Importmeister in Sachen Kulturterror. Vielleicht setzt sich Herr Wulff wenn er Zeit hat auch mal dafür ein dass man Hochkriminelle Migranten anschiebt und dass ebenso Statistiken wie in der Schweiz öffentlich verfasst werden, denn in der Schweiz werden 75% aller schweren Straftaten von Migranten begangen obwohl der Anteil bei 20% der BEvölkerung liegt.

Aber was will man erwarten, Wulff der meint dass der Islam zu Deutschland gehöre, hat so oder so nicht mehr 100% alle im Kanister....das beweist er doch tagtäglich und ein Blick in sein Gesicht zeigt doch dass dieser Mann 99% unzurechnungsfähig ist!

Account gelöscht!

20.01.2012, 11:49 Uhr

Ich beantrage als Unwort des Jahres 2012 "unverbrüchlich".
Was für ein geschraubter Schmarrn. Mannomann.

!!Ich möchte nicht Bürger eines Landes sein, dessen Präsident meine Beziehung zu einem anderen Volk dieser Erde in meiner Muttersprache als "unverbrüchlich" bezeichnet!!

Wirklich, ein echtes Armutszeugnis. Generation Praktikant.
Wulff wirkt bestenfalls wie ein Praktikant im BP-Amt.

Torsten_Steinberg

20.01.2012, 12:06 Uhr

Die Rede des Bundespräsidenten kann man sich auch nachträglich noch zum Beispiel über www.zdf.de anhören. Ich kann Jedem nur empfehlen, seine wenige Zeit darauf zu verwenden, eben dies zu tun, anstatt unangemessene Kommentare wie meine Vorredner vom Stapel zu lassen.

Im Einzelnen kann man selbstverständlich darüber dikutieren, wie das Verhältnis zu Israel ausgestaltet werden muss, damit es auch in Richtung auf Israels Nachbarländer zu einem friedlichen Zusammensein beiträgt und nicht als "Nibelungentreue" falsch verstanden wird. Man kann philosophische Überlegungen darum kreisen lassen, inwieweit der am Ende der Rede ausgesprochene Wunsch, mit humanistischem Gedankengut von Deutschland aus die Welt anstecken zu wollen, an ein "Heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt." erinnert. Im Gesamtkontext sollte aber unmissverständlich deutlich geworden sein, dass Wulff hiermit sogar ganz bewußt eine Antithese zum verbrecherischen Imperialismus der Nationalsozialisten setzen wollte.

Nach all dem sauer aufstoßendem Geplänkel und Herumgedruckse um Kredite, Medienzensur etc. endlich mal wieder eine große Rede, die dazu angetan ist, sie ruhig einmal auf sich wirken zu lassen und für einige Momente die Luft anzuhalten.

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