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15.11.2011

14:46 Uhr

Bundesrechnungshof

Steuerentlastungen? Nein danke.

Harsche Kritik: Der Bundesrechnungshof hält nichts von den angekündigten Steuersenkungen der Regierung. Sie fordern stattdessen zuerst die Neuverschuldung zu senken.

Dieter Engels, Präsident des Bundesrechnungshofes, auf einer Pressekonferenz. dpa

Dieter Engels, Präsident des Bundesrechnungshofes, auf einer Pressekonferenz.

BerlinDer Bundesrechnungshof hat die von der Regierung angekündigte Steuerentlastung um sechs Milliarden Euro kritisiert. Man sollte derzeit nicht von der Linie abweichen, mit höheren Einnahmen zuerst die Neuverschuldung zu senken, sagte Rechnungshofpräsident Dieter Engels am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Jahresberichts 2011. Ausschlaggebend sei aber nicht eine politische Entscheidung, sondern ob die Schuldenbremse eingehalten werde.

Zum ersten Mal legte der Rechnungshof eine Analyse aller Einzelpläne im Bundeshaushalt vor. Kritik gab es vor allem an der Art und Weise wie Forschungsgelder vergeben werden und am Finanzierungssystem von Autobahnen und Bundesstraßen. Auch bei der Bundeswehr wurden Steuergelder laut der Behörde unwirtschaftlich eingesetzt: So mussten 30 Mitarbeiter und Soldaten den Zustand von 227 Millionen Patronen untersuchen - rund 40 Prozent waren verrottet.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Nachwuchs

15.11.2011, 18:58 Uhr

Seit wann haben Rechnungshöfe in Deutschland etwas zu sagen bzw. werden überhaupt zu Kenntnis genommen? Politiker können grundsätzlich nur Schulden machen. Die schlimmste Politikerin aller Zeiten ist Frau Merkel: MWST massiv erhöht und die nächsten 10000 Generationen mit Ihren Schulden unendlich belastet. Wo ist das Geld nur geblieben, außen bei den Politikern höchstpersönlich, kann ich nur vermuten?

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