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10.03.2017

09:46 Uhr

Bundestagsbeschluss

Großfirmen in Deutschland erhalten neue Berichtspflichten

Börsennotierte Unternehmen sind künftig dazu verpflichtet, Auskunft über den Einsatz für Umwelt und Soziales zu geben. Diese Entscheidung des Bundestages betrifft Großfirmen mit mehr als 500 Beschäftigten.

Die betroffenen Unternehmen müssen Bericht zur Achtung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung, Umwelt-, Arbeitnehmer und Sozialbelangen erstatten. Falls es kein Konzept zu einem dieser Punkte gibt, muss der jeweilige Konzern dies in einer Erklärung begründen. dpa

CSR-Richtlinie

Die betroffenen Unternehmen müssen Bericht zur Achtung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung, Umwelt-, Arbeitnehmer und Sozialbelangen erstatten. Falls es kein Konzept zu einem dieser Punkte gibt, muss der jeweilige Konzern dies in einer Erklärung begründen.

BerlinNeue Berichtspflichten für Teile der Wirtschaft: Große, börsennotierte Unternehmen müssen künftig nicht nur über ihre finanzielle Lage Auskunft geben, sondern auch über ihren Einsatz für Umweltschutz, Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung. Das hat der Bundestag in der Nacht zum Freitag beschlossen. Deutschland setzt damit die CSR-Richtlinie der Europäischen Union um.

Die Abkürzung CSR steht für „Corporate Social Responsibility“, quasi die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft. Einige hundert Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sind damit in Zukunft verpflichtet, Lageberichte zu „nichtfinanziellen“ Themen vorzulegen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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10.03.2017, 09:53 Uhr

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