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17.10.2011

08:05 Uhr

Bundestagswahl 2013

Künast schließt Schwarz-Grün im Bund aus

Eine Koalition mit der CDU ist für die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast in Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 derzeit keine Option. Ein Zusammenkommen sei ausgeschlossen.

Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast. dpa

Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast.

BerlinDie Grünen-Fraktionsvorsitzende, Renate Künast, schließt nach der Bundestagswahl 2013 eine Koalition mit der Union definitiv aus. „Mit Blick auf die Wahl 2013 im Bund, die bei dem Zustand der Koalition auch schon morgen sein kann, sieht es eben nicht nach einer schwarz-grünen Option aus“, sagte sie der Tageszeitung „Die Welt“.

Sie stehe für grüne Eigenständigkeit. Die bedeute „Selbstbewusstsein einer eigenen politischen Werte-Familie, die mit Ökologie ein neues Themenfeld in der Breite erschlossen hat und bei der alles über Inhalte geht“, sagte Künast. Mit Blick auf den Bund müsse sie feststellen, „dass wir mit der sehr EU- und Euro-kritischen Union nicht zusammenkommen“.

 

Von

dapd

Kommentare (3)

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the_critical

17.10.2011, 08:54 Uhr

Die Grünen sehen sich wohl als Wahlgewinner, dass sie hier so einen Mist vom Stapel lassen? Auf Bundesebene werden die Grünen immer nur Schoßhündchen einer der großen Parteien bleiben, daran sollten sie sich doch mittlerweile gewöhnt haben.

Account gelöscht!

17.10.2011, 10:15 Uhr

In Hamburg hatte ich Ole v Beust gewählt und Grün bekommen.
Das ganze ohne eine Ankündigung.Nach diesen Betrug am Wähler ist die CDU für mich nicht mehr tragbar in Hamburg.
Eine Bundestagswahl ohne klare Aussagen der Parteien wer mit wem.. führt ausschliesslich zur Nichtwahl. Also Renate
warum so früh lügen?ist doch noch Zeit den Wähler zu täuschen.

G4G

17.10.2011, 10:49 Uhr

Die Haltung von Frau Künast ist nicht gut für die Grünen.
In Baden-Württemberg zeigt sich, dass es praktisch egal ist, ob Grün-Rot oder Grün-Schwarz. Hier sind die Grünen volksverbunden, ökologisch und konservativ und haben einen Juniorpartner "Volkspartei". Über die Fast-Drei-Prozent redet man eigentlich nicht mehr.
So kann es auch im Bund kommen, wenn Realos den Weg machen. Was wir für die Zukunft brauchen, sind Leute, die sich im Leben schon bewiesen haben und wissen wie man die Karre aus dem Dreck in eine ökologische, nachhaltige und möglichst lobbyfreie und soziale aber nicht sozialistische Gesellschaft überführt. Ansonsten ist es aus für die Demokratie. Da bin ich mir fast sicher..
Also erst denken und dann reden Frau Künast,danke. Ich schätze Sie eigentlich sehr, kann das linke Geschwätz der Grünen Führung aber nicht mehr ertragen.
Gruß aus dem grünen BW und bitte um Unterstützung gegen Stuttgart-21, verhindert den LobbyGau der DB und CDU !

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