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01.08.2015

13:46 Uhr

Bundestagswahl 2017

Merkel will offenbar zum vierten Mal Kanzlerin werden

Merkel will verlängern: Die Bundeskanzlerin strebt laut dem „Spiegel“ eine vierte Amtszeit an. Bei einem Treffen mit CDU-Generalsekretär Tauber soll sie bereits den Wahlkampf geplant haben – und die absolute Mehrheit.

Die Kanzlerin will weitermachen: Merkel geht auf die vierte Amtszeit zu. ap

Angela Merkel

Die Kanzlerin will weitermachen: Merkel geht auf die vierte Amtszeit zu.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich offenbar entschieden, bei der Bundestagswahl 2017 noch einmal anzutreten. Bei einem Strategietreffen mit ihrem Generalsekretär Peter Tauber und CDU-Bundesgeschäftsführer Klaus Schüler habe sie bereits besprochen, wer für die Kampagne der Union in gut eineinhalb Jahren zuständig sein soll, berichtete der „Spiegel“ (Samstag).

Es solle keine externe Kampagne für die Wahlkampfführung geben, wie sie einst der frühere SPD-Bundesgeschäftsführer Franz Müntefering für Gerhard Schröder gegründet hatte. Stattdessen solle die Kampagne vom Konrad-Adenauer-Haus aus geführt werden. Als Ergebnis der Unterredung seien schon erste Helfer angesprochen worden.

Mit CSU-Chef Horst Seehofer habe die CDU-Vorsitzende vor einigen Wochen strategische Fragen des Wahlkampfs erörtert. Seehofer sei dafür, dass die Union eine absolute Mehrheit als Wahlziel ausgebe.

Merkel habe sich skeptisch gezeigt, schrieb der „Spiegel“. Intern habe sie erklärt, sie werde die Entscheidung über eine erneute Kandidatur offiziell erst Anfang 2016 bekannt geben. Unklar sei offenbar noch, ob Merkel eine Kandidatur für die gesamte Legislaturperiode anstrebe.

In der CDU-Zentrale hieß es zu dem Bericht: „Nicht jede Meldung im Sommerloch ist es wert, kommentiert zu werden.“ Ganz allgemein wird damit gerechnet, dass Merkel 2017 wieder antritt. Die 61-Jährige ist seit November 2005 Bundeskanzlerin.

Die CDU/CSU liegt seit langem stabil über 40 Prozent, in den jüngsten Umfragen von Ende Juli erreichte sie 42 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte sie 41,5 Prozent erzielt. Die SPD war nur auf 25,7 Prozent gekommen.

Von

dpa

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