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25.11.2016

19:07 Uhr

Bundestagswahl 2017

Oppermann fordert Schutz vor Cyberattacken

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann ist besorgt, dass die Ergebnisse der Bundestagswahl durch Cyberattacken manipuliert werden könnten. Zwar lobt er die klassische Stimmzettelwahl, fordert zugleich aber eine Cyberabwehr.

Der SPD-Fraktionschef fordert, dass die Bundestagswahl vor Cyberattacken geschützt wird. dpa

Thomas Oppermann

Der SPD-Fraktionschef fordert, dass die Bundestagswahl vor Cyberattacken geschützt wird.

BerlinNach Kanzlerin Angela Merkel hat sich auch SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann über digitale Manipulationen der Bundestagswahl besorgt geäußert. „Wir müssen unsere Cyberabwehr auch darauf ausrichten, die Bundestagswahl als freie Wahl zu schützen“, sagte Oppermann der „Rheinischen Post“ laut Vorabmeldung.

Es sei gut, dass in Deutschland mit klassischen Stimmzetteln auf Papier gewählt werde, sagte er mit Blick auf Vorwürfe in den USA, dass die elektronische Stimmenabgabe manipuliert gewesen sein könnte.

Oppermann verwies darauf, dass bereits einzelne Abgeordnete Ziele von Cyberattacken seien. „Dagegen müssen wir uns wehren, egal welche Partei es betrifft. Bei der Frage zu demokratischen Spielregeln, die auch im Internet gelten müssen, sehe ich fraktionsübergreifende Einigkeit.“ Auch Bundesjustizminister Heiko Maas hatte gewarnt: „Es besteht die Gefahr, dass Social Bots Trends und Debatten manipulieren.“

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Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warnte zudem, ausländische Regierungen wie die Russlands könnten versuchen, die öffentliche Stimmung in Deutschland im Bundestagswahlkampf zu beeinflussen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

29.11.2016, 12:24 Uhr

Ich fordere Schutz vor der Abzockeindustrie und Höchststafen für diese Personen!

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