Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.01.2009

15:58 Uhr

Bundestagswahl

Ramsauer soll CSU- Spitzenkandidat werden

VonPeter Müller

ExklusivPeter Ramsauer soll Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl werden. "Das Thema Listenplatz 1 für die Bundestagswahl ist aus meiner Sicht aber entschieden", sagte Bundesverbraucherschutzminsterin Ilse Aginer (CSU) dem Handelsblatt.

Peter Ramsauer. Foto: dpa Quelle: dpa

Peter Ramsauer. Foto: dpa

WILDBAD KREUTH. "Horst Seehofer hat bei seinem Wechsel nach München klar gemacht, dass er diesen Listenplatz nicht anstrebt. Damit ist der Weg für Peter Ramsauer frei", so die CSU-Politikerin

Laut Aigner sei Ramsauer eine gute Wahl für die Spitzenposition. "Peter Ramsauer ist ein richtiger Kämpfer, der dafür sorgt, dass die Stimme der CSU in Berlin hörbar ist. Bei der Erbschaftsteuer war er einer der Führenden, später dann marschierte er untergehakt mit Horst Seehofer", sagte Aigner.

Die Verbraucherschutzministerin bezifferte die Höhe der durch die Milderung der kalten Progression ermöglichten Entlastung der Bürger auf 7,5 Milliarden Euro. "Das wichtigste ist: Die Union geht sehr geschlossen in diese Verhandlungen. Uns geht es um höhere Freibeträge und die Beseitigung der kalten Progression. Es ist richtig, jetzt endlich die Progressionskurve nach hinten zu verschieben, da haben wir in der Union uns auf eine Größenordnung von 7,5 Milliarden Euro verständigt", so Aigner zum Handelsblatt.

Scharf kritisierte Aigner die Pläne der SPD, den Spitzensteuersatz befristet zu erhöhen. "Dass die SPD den Spitzensteuersatz erhöhen statt für Entlastungen bei der Bevölkerung sorgen will, verstehe, wer will. Vielleicht muss jemand die Genossen daran erinnern, dass es Gerhard Schröder war, der den Spitzensteuersatz erst gesenkt hat", sagte Aigner dem Handelsblatt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×