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14.08.2013

10:28 Uhr

Bundestagswahl

Steinbrück gewinnt an Ansehen

Etwa jeder Vierte würde mittlerweile bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers dem SPD-Kandidaten seine Stimme geben. Kanzlerin Angela Merkel verliert einen Prozentpunkt. Für Schwarz-Gelb sieht es aber weiter gut aus.

Forsa-Umfrage sechs Wochen vor der Wahl

Merkels Koalition liegt in Umfragen vorne

Forsa-Umfrage sechs Wochen vor der Wahl: Merkels Koalition liegt in Umfragen vorne

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BerlinUnion und FDP verteidigen in der jüngsten Forsa-Umfrage eine knappe Regierungsmehrheit. In der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung für den „Stern“ und den Sender RTL kommen CDU/CSU wie in der Vorwoche auf 40 Prozent, die FDP verharrt bei fünf Prozent.

Damit liegen sie zusammen einen Punkt vor den Oppositionsparteien, die 44 Prozent auf sich vereinigen können: Die SPD stagniert bei 23 Prozent, die Grünen verschlechtern sich um einen Punkt auf 13 Prozent, und die Linkspartei klettert um einen Punkt auf acht Prozent.

Zulegen konnte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der im Ansehen der Wähler stieg. Bei einer direkten Kanzlerwahl durch die Wähler und nicht wie vorgeschrieben durch den Bundestag würden sich 23 Prozent für Steinbrück entscheiden, zwei Punkte mehr als in der Vorwoche.

Er liegt damit jedoch immer noch 31 Punkte hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die auf 54 Prozent kommt (minus 1). Den verbesserten Wert für Steinbrück führt Forsa-Chef Manfred Güllner darauf zurück, dass sich die SPD-Anhänger stärker zum Kandidaten ihrer Partei bekennen. Hier sei die Zustimmung zu ihm von 59 auf 68 Prozent gestiegen.

Für die Erhebung befragten die Meinungsforscher von Forsa zwischen dem 6. und 12. August 2500 Bundesbürger.

Von

rtr

Kommentare (12)

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manthra

14.08.2013, 10:59 Uhr

WEr öffentlich im Fernsehen mit Klapsschlägen der Frau auf den rechten Innenschenkel WEINT, hat in D den Therapiernerv der Nation getroffen und: gewonnen. Das ewige, narzistische Selbstmitleid in nationaler Auflösung gewinnt in Zeiten immer schnellerer Abhandlungen an Zustimmung, wird durch Politiker laientheatralisch entlarvend zur Schau getragen, die sonst weniger als "Senf+Brot" zustande bringen. Aber das ist der Resonanzboden zum Zustand der zerbrochenen ICH-Gesellschaft, hier fühlen sich viele Kleinwähler berührt, verstanden, reflektiert. Armes Deutschland!!

Account gelöscht!

14.08.2013, 11:27 Uhr

Wenn Steinbrück 1 % Beliebtheit mehr erfährt ,dann hat er sicherlich viel neue Abonenten des Vorwärts an den Türen
verkauft und die Auflage ist gestiegen. Mehr nicht.

Ansonsten ist Steinbrück immer noch Schröderzwilling und
Befürworter der Flächendeckenden Würdelosigkeiten von vielen Hartz IV Empfängern.

Account gelöscht!

14.08.2013, 11:49 Uhr

Das sind wirklich äußerst repräsentative Schwankungen, vor allem wenn man die Basis von SAGE UND SCHREIBE 2500 Personen betrachet. Da ist der Steinbrück doch tatsächlich über Nacht zum Sympathie-Träger mutiert.

Und was sagt das Wahlometer? - für die die nicht an die Resultate der bezahlten Wahlmanipulations-Institute glauben:

http://wahl-o-meter.com/Willkommen.html

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