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24.06.2013

18:32 Uhr

Bundestagswahlkampf 2013

Grünen-Politiker warnt vor Steuerkonzept seiner Partei

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer lässt sich nicht beruhigen. Der Grünen-Politiker kritisiert das Steuerkonzept seiner Partei unbeirrt weiter. Er befürchtet Steuerbelastungen bis zu 65 Prozent für Unternehmer.

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) befürchtet, dass die Steuerpläne seiner Partei zu einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit und Investitionskraft führen. dapd

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) befürchtet, dass die Steuerpläne seiner Partei zu einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit und Investitionskraft führen.

BerlinDer Grünen-Politiker Boris Palmer lässt mit seiner Kritik am Steuerkonzept der Partei nicht locker. Die geplante Vermögensabgabe könnte für die privaten Inhaber von Unternehmen die Gesamtsteuerlast auf bis zu 65 Prozent steigen lassen, schrieb der Tübinger Oberbürgermeister in einem Beitrag für die "tageszeitung" (Dienstagsausgabe). Das könne "ein schwäbischer Oberbürgermeister nicht mittragen".

Die geplante Vermögensabgabe bedeute "gleichbleibende Steuern für große Kapitalgesellschaften einerseits" und "eine drastische Erhöhung der effektiven Steuerbelastung für ertragsstarke Personengesellschaften andererseits", argumentiert Palmer. "Das verringert zwangsläufig die Eigenkapitalquote und hat damit eine Verschlechterung der Kreditwürdigkeit und Investitionskraft zur Folge."

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Was wollen die Grünen? Mehr Ökostrom und weniger Industriefleisch - klar. Mehr überrascht beim Mitgliederentscheid der Partei, was nicht gewonnen hat - und wie viele den Wahlzettel abgegeben haben.

Der Tübinger Oberbürgermeister schlug vor, die geplante Vermögensabgabe mit der Einkommensteuer verrechnen zu können: "Das würde sicherstellen, dass der effektive Steuersatz nicht über den Spitzensteuersatz ansteigt." Die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen hatte Ende April die geplante Vermögensabgabe beschlossen. Palmer hatte dort erfolglos gegen die grünen Steuerpläne Einspruch erhoben.

Von

afp

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

24.06.2013, 19:04 Uhr

Unter der linksgrünen Tarnfarbe ist eben eine tiefrote (kommunistische) Grundierung.

Damals bei der Gründung der ehemaligen Ökopartei haben Karrieristen und Möchtegern-Funktionäre aus den kommunistischen Splitterparteien ihre Chance ergriffen und sind wie Heuschrecken in die neue Partei eingefallen (u.a. auch der Enteignungs-TrittIhn). Nachdem die ursprünglichen Müsli-Ökos entsorgt waren, blieb eben dieser rote Bodensatz zurück, der jetzt weitgehend die Partei-Nomenklatura bildet (nach Abschaffung der damaligen 2jährigen Rotation haben die Berufsfunktionäre ihr Karriereziel endgültig erreicht, seitdem ist TrittIhn dauerhaft einer der Ober-Apparatschiks der Partei).

Da braucht sich der Palmer - einer jüngeren Generation angehörend als z.B. TrittIhn - nicht über die Betonköpfe seiner Partei wundern. Alles was Kommunisten von Geld verstehen ist, wie sie es von anderen auspressen könne.

Micha

24.06.2013, 19:30 Uhr

Die Grünen sind Kommunisten im Tarnkleid des Naturschutzes und somit unwählbar!
Ich persönlich bin eher für eine ungerechte Verteilung des Wohlstandes, als eine gerechte Verteilung der Armut (DDR, ehem. UDSSR, Kuba, Nordkorea, ...)!

hindenberg

24.06.2013, 19:40 Uhr

Die Grünen wollen doch nur unser Land schädigen und es am liebsten zerschlagen. Die vielen Zitate von Fischer, Trittin, Roth, Özdemir und Co. bestätigen es und zeigen den wahren Inhalt der verlogenen Kommunisten. Niemals Grün oder Rot-Grün, die größten Sozialverräter der Nachkriegszeit.

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