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17.08.2012

13:22 Uhr

Bundesumweltminister

Keine konkreten Pläne für Heizungsprämie

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat nach eigenen Angaben entgegen einem Zeitungsbericht keine konkreten Pläne für eine Heizungsprämie. Andere Unions-Politiker warnen vor steigenden Energiepreisen.

Bundesumweltminister Peter Altmaier bei seinem Besuch in Sachsen. dpa

Bundesumweltminister Peter Altmaier bei seinem Besuch in Sachsen.

Dresden/BerlinBundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat Hoffnungen auf eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen gedämpft. „Die Pläne sind überhaupt nicht konkret“, sagte Altmaier am Freitag in Dresden. „Wir sind im allerfrühesten Stadium von Überlegungen. Das ist eine Option von mehreren.“ Altmaier plädierte dafür, den ganzen Sachverstand von Experten einzubringen. Nur dann gebe es eine Basis für eine Entscheidung. Insofern sei das ein „kleines Vögelchen aus dem Sommerloch“, was da hochgeflattert sei. „Es wird aber nicht sehr lange fliegen, und dann werden andere Vögelchen in die Luft steigen.“

„Das sind alles Dinge, die in der Ressortabstimmung sich befinden, wo noch gar nicht klar ist, ob und wie solche bestimmte Regelungen kommen. Das sind alles Fragen, wo immer mehr als ein Ministerium beteiligt ist“, sagte Altmaier im Bayrischen Rundfunk. Unklar ist auch noch die Finanzierung. Die Ölindustrie befürchtet „bereits im Herbst eine politisch motivierte Kostenlawine“ für Millionen Mieter und Verbraucher. Geplant sei eine Strafsteuer auf die Wärmeträger Öl und Gas, sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbands, Klaus Picard, in Berlin.

Wie die „Bild“-Zeitung (Freitag) berichtete, könnten Hauseigentümer künftig eine Einmalprämie erhalten, wenn sie ihre alte Öl- oder Gasheizung gegen eine neue Anlage tauschen. Zur Finanzierung würden in einem Gesetzentwurf Abgaben von den Heizöl- und Gashändlern vorgeschlagen, heißt es.

Picard kritisierte, die Begriffe Abwrackprämie oder Umlage seien irreführend und verharmlosten die Angelegenheit. Dahinter verberge sich nichts anderes, als die kostentreibenden Mechanismen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) für den Stromsektor auf den Wärmemarkt zu übertragen.

„Ohne zeitliche Begrenzung und ohne Deckelung sollen alle Verbraucher zusätzlich zu ihrer eigentlichen Wärmerechnung auch noch die Markteinführung teurer und ineffizienter Öko-Heizungen bezahlen“, erläuterte der Verbandsgeschäftsführer. Damit werde sogar derjenige bestraft, der gemäß den Forderungen der Politik in eine moderne Heizungsanlage investiert habe.

„Wer heute als Mieter den Strom nicht mehr bezahlen kann, wird morgen auch noch in einer kalten Wohnung sitzen“, sagte Picard. „Wenn Minister Altmaier es mit der Bezahlbarkeit der Energiewende ehrlich meint, muss er diese Pläne stoppen - und zwar sofort.“

Kommentare (2)

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Buerger67

17.08.2012, 16:29 Uhr

Ein Heizungsprämie ist nicht mehr nötig, das wir ab dem 21.09.2012 (Konferenz der Keshe-Stiftung in Belgien) mit der kostenlosen Nutzung des europ. Patent
EP 1 770 715 A1 vom 04.04.2007 (Plasma-Reaktor von Herrn Keshe, iranischer Nuklearphysiker)unsere komplette Energie selbst dezentral zu minimalen Kosten erzeugen können! Damit sind dann EVU, zentrale Netze, Kraftwerke, usw. nur noch Geschichte!
Zur Konferenz am 06. und 21.09.2012:
http://www.politaia.org/wissenschaft-forschung/bekanntmachung-der-keshe-foundation-internationale-technologiefreigabe-wichtig/

Zitat:
"..Die Gründe für diese Einladung und die Konferenz sind folgende:

1. Am 21. September 2012 wird die Keshe-Stiftung die erste Phase der von ihr entwickelten Weltraumtechnologie und der Schwerkraft- und Magnetsysteme (Magravs) an alle Wissenschaftler aus aller Welt zeitgleich für die Produktion und den Nachbau freigeben. Von diesem Zeitpunkt an werden internationale Grenzen anfangen, jegliche reale Bedeutung zu verlieren. Denn wenn das erste Flugsystem produziert und für die Öffentlichkeit in Betrieb gesetzt wird, beträgt die Reisezeit beispielsweise von Teheran nach New York maximal etwa 10 Minuten. Das neue Flugsystem ermöglicht es jedermann, in derselben Reisezeit und fast kostenlos jeden Punkt auf dem Planeten zu erreichen. Das Flugsystem kann mit der derzeitigen Radartechnologie nicht aufgespürt werden.

2. Die Energiekrise ist mit einem Schlag beendet und sobald die Technologie in der Praxis angewendet wird, stehen die Mächte, welche die Energieversorgung und über diese die gegenwärtigen Finanzstrukturen kontrollieren, mit leeren Händen da.

3. Der weltweite Wassermangel wird angesprochen und gelöst werden, indem wir diese Techologie kurz nach der Freigabe unserer Energie- und Weltraumtechnologie der Öffentlichkeit vorstellen..."

loqui

19.08.2012, 18:42 Uhr

Sind Sie sich wirklich sicher, dass das kein Fake ist? Ich kann bis auf das registrierte Patent keine seriösen Quellen über die Keshe-Foundation finden :(

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