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13.01.2014

13:45 Uhr

Bundeswehr

Familienfreundlichkeit soll kein zusätzliches Geld kosten

Die familienfreundliche Bundeswehr, das erste Königsziel von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, soll innerhalb des Etatansatzes machbar sein. So soll die Bundeswehr attraktiver werden.

Von der Leyen hatte am Wochenende in einem Interview angekündigt, sie wolle die Bundeswehr „zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland“ machen. ap

Von der Leyen hatte am Wochenende in einem Interview angekündigt, sie wolle die Bundeswehr „zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland“ machen.

BerlinDie von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante familienfreundlichere Bundeswehr soll kein zusätzliches Geld kosten. „Klar ist, wir müssen das innerhalb des bestehenden Etatansatzes schaffen - und das ist auch machbar“, sagte ihr Sprecher am Montag in Berlin. Ob Umschichtungen innerhalb des Ressorthaushalts nötig seien, müsse geprüft werden, wenn genauer feststehe, welche Änderungen nötig seien.

Der Sprecher sagte weiter, dass von der Leyen in erster Linie Probleme angehen wolle, für die keine „erheblichen finanziellen Mittel“ notwendig seien: Dazu gehörten beispielsweise die Häufigkeit von Versetzungen oder die Verlegung von Lehrgängen, die in den Schulferien stattfänden.

Unterstützt wird von der Leyens Vorhaben nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert von der ganzen Bundesregierung. Die Bundeswehr sei ein Arbeitgeber, der attraktiv sein müsse. Von der Leyens Gedanken seien daher richtig.

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Mehr Teilzeit, weniger Versetzungen: Die Verteidigungsministerin will den Soldaten das Leben erleichtern. Viele finden das gut, von der Opposition kommt aber auch Kritik.

Von der Leyen hatte am Wochenende in einem Interview angekündigt, sie wolle die Bundeswehr „zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland“ machen. Karrierechancen sollten durch Teil- oder Elternzeit nicht geschmälert werden. Als erste Maßnahme will die Ministerin ein flexibles System der Kinderbetreuung einführen. Die bisherige Praxis häufiger Versetzungen will von der Leyen überprüfen.

Von

afp

Kommentare (1)

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13.01.2014, 18:49 Uhr

Vor dieser BW wird sich der Taliban aber gruseln ;–))

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