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11.05.2017

15:08 Uhr

Bundeswehr

Merkel lehnt Rückkehr zur Wehrpflicht ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt die Rückkehr zur Wehrpflicht in der Bundeswehr ab. Sie reagierte damit auf die Forderung, nach den rechtsextremistischen Vorfällen die Wehrpflicht wieder einzuführen.

Die Kanzlerin ist gegen die Wehrpflicht. AP

Angela Merkel (CDU)

Die Kanzlerin ist gegen die Wehrpflicht.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel lehnt die Rückkehr zur Wehrpflicht in der Bundeswehr ab. „Wir haben eine grundsätzliche Entscheidung getroffen“, sagte sie am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die 2010 getroffene Entscheidung zur Aussetzung.

Merkel reagierte damit auf die Forderung des CDU-Politikers Patrick Sensburg, der sich nach rechtsextremistischen Vorfällen in der Truppe für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgesprochen hatte. Die Streitkräfte würde heute als Berufsarmee keinen Querschnitt der Gesellschaft mehr abbilde, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“. Das schwäche „das Immunsystem gegen Demokratiefeindlichkeit“.

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Die Wehrpflicht war vor sieben Jahren auf Betreiben vor allem des damaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ausgesetzt worden. „Das, was die Bundeswehr braucht, ist Berechenbarkeit in ihrer Entwicklung“, mahnte Merkel. Sie unterstütze Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die am Mittwoch ein Maßnahmenpaket zur Reform der Bundeswehr vorgeschlagen hatte.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Peter Spiegel

11.05.2017, 15:42 Uhr

Ich meine, zur Bekämfung von Aufständen ist eine Berufswehr zweckmäßiger.

Herr Günther Schemutat

11.05.2017, 18:04 Uhr

Zu meiner Bundeswehrzeit von 2 Jahren gab es die Wehrpflicht und das war gut so.
Wir als Soldaten kamen mit verschiedenen Interessen zur Bundeswehr, Linke ,Rechte, Angsthasen ,Dicke ,Dünne und Leute wie ich , die abdienen wollten und sonst nichts . Das waren 2 Jahre Spaß und man war Fit.

Gegenseitig hoben sich extreme Seiten immer wieder auf , mit anderen Worten, die Truppe reparierte sich selbst.

Die Wehrmacht war kein Problem , schliesslich waren das unsere Väter ,Onkel und Großväter die damals dienten und das war in der BW 1969 verankert .

Die Begrüssung damals, Soldaten unsere Vorgänger sind zu 80 % gefallen
willkommen bei den Aufklärern.

Mut,Tapferkeit,Kameradschaft gab schon seit Tausenden von Jahren, sie ist keine Erfindung der Nazis gewesen. Sie sind das Band , wenn man in Einsätze mit Tod und Verkrüppelung kommt
das halten muss.

Herr Günther Schemutat

11.05.2017, 18:15 Uhr

Liebe Frau Merkel ,

noch etwas zu den Traditionen bei der BW und da habe ich zum erschrecken wieder etwas von Frau Leyen gehört , was mich Fassungslos machte.

Sie sagte so ähnlich , dass die Wehrmacht keine Rolle spielt was man in die neue
BW als Tradition nutzen könnte, bis auf die Soldaten die Widerstand geleistet
haben.

Hier muss man sagen , das Stauffenberg und Co leidenschaftliche Anhänger von Hitler waren und als sie merkten das geht schief, hat man aus Eigeninteresse den
Putsch versucht. Alles dekorierte Offiziere und die sollen auf das Podest?

Der kleine Schütze Arsch , als Nazi Barbar bezeichnet, trägt dagegen wieder die Schuld für alles?

Sie werden nicht darüber nachdenken , da bin ich mir sicher da ja auch die Soldaten der Volksarmee ja alles Verbrecher waren, die an den Grenzen fliehende Menschen getötet haben. Nicht wahr? Ihr Land !

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