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19.11.2014

11:30 Uhr

Bundeswehr

Problem-Helikopter NH-90 darf wieder fliegen

Nach Problemen mit einem defekten Hubschrauber hatte die Bundeswehr vorsichtshalber ein Flugverbot für alle 35 NH-90-Hubschrauber verhängt. Nun dürfen sie wieder starten – es habe sich um einen Einzelfall gehandelt.

Nicht nur mit den NH-90-Helikoptern gibt es Probleme, auch Tornado- und Eurofighter-Kampfflugzeuge sind teils nicht einsatzbereit. dpa

Nicht nur mit den NH-90-Helikoptern gibt es Probleme, auch Tornado- und Eurofighter-Kampfflugzeuge sind teils nicht einsatzbereit.

BrüsselDie Bundeswehr hat das Flugverbot für ihre Hubschrauber vom Typ NH-90 wieder aufgehoben. Nach Untersuchungen von Experten handle es sich bei den Problemen eines Helikopters in Usbekistan um einen absoluten Einzelfall, erklärte die Bundeswehr am Mittwoch. Der vorsichtshalber eingestellte Flugbetrieb könne daher wieder aufgenommen werden.

Die Bundeswehr hatte den Flugbetrieb mit allen 35 von Airbus gebauten NH-90-Hubschraubern am Montag eingestellt, nachdem Techniker der Armee und der Industrie bei der Untersuchung eines defekten Hubschraubers im usbekischen Termes festgestellt hatten, dass es vermutlich wegen der Feuerlöschanlage zu Fehlfunktionen kommen könnte.

Der Helikopter hatte im Juni kurz nach dem Start im usbekischen Termes wegen eines Triebwerksschadens landen müssen. Daraufhin waren die Triebwerke aller NH-90 der Bundeswehr überprüft worden. Die Bundeswehr nutzt den Flughafen von Termes als Nachschub-Drehkreuz für den Einsatz in Afghanistan.

Die deutschen Streitkräfte kämpfen mit erheblichen Materialproblemen. So waren unter anderem Marine-Hubschrauber nicht einsatzfähig. Auch von den Kampfflugzeugen der Typen Tornado und Eurofighter sowie den Transall-Transportflugzeugen ist nur ein Teil einsatzbereit.

Von

rtr

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