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05.02.2014

19:50 Uhr

Bundeswehreinsatz

Regierung will mehr Soldaten nach Mali schicken

Das Kabinett will zwei Auslandseinsätze der Bundeswehr verlängern. Doch während das Engagement in Afghanistan langsam reduziert wird, sollen in Mali mehr deutsche Soldaten stationiert werden als bisher.

Bundeswehrsoldaten bilden im Mai 2013 Pioniere der Armee Malis aus. Die EU-Ausbildungsmission (EUTM) läuft seit April 2013. dpa

Bundeswehrsoldaten bilden im Mai 2013 Pioniere der Armee Malis aus. Die EU-Ausbildungsmission (EUTM) läuft seit April 2013.

Berlin/DakarDie Bundeswehr soll ihr Engagement in Afghanistan und im westafrikanischen Mali fortsetzen. Das beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin. Während jedoch in Afghanistan nach zwölf Jahren der Abzug der Kampftruppen vorbereitet wird, will die Regierung das Engagement in Mali ausweiten. Wenn der Bundestag zustimmt, steigt die Obergrenze für die dortige Ausbildungsmission von derzeit 180 auf 250 Soldaten. Darüber hinaus will die Bundesregierung gemeinsam mit Frankreich die Entwicklungshilfe für Mali ausweiten.

Einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an diesem Donnerstag in der malischen Hauptstadt Bamako Gespräche führen und dann ins 60 Kilometer entfernte Koulikoro weiterreisen. Dort bilden deutsche Soldaten malische Pioniere aus. Von der Leyen traf am Mittwochabend im Nachbarland Senegal ein. Dort sind deutsche Transportflugzeuge für den Stabilisierungseinsatz in Mali stationiert.

Seit einem Jahr beteiligt sich die Bundeswehr an einer EU-Mission zur Ausbildung der malischen Armee, die im Norden des Wüstenstaats gegen islamistische Rebellen kämpft. Die Rebellen hatten nach einem Militärputsch 2012 große Teile Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Durch eine Intervention französischer und afrikanischer Truppen wurden sie weitgehend zurückgedrängt, es kommt aber immer wieder zu Anschlägen.

Neben der militärischen Unterstützung soll auch die Entwicklungshilfe ausgebaut werden. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), er stehe deshalb bereits im engen Kontakt mit seinem französischen Amtskollegen. „Wir wollen unser Engagement in Mali im zivilen Bereich noch besser koordinieren und verstärken.“

Kommentare (4)

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AfD

05.02.2014, 20:10 Uhr

Einsätze der Bundeswehr außerhalb Deutschlands und außerhalb der NATO-Länder sind nicht rechtmäßig und brechen das GG. Kein Politiker der verantwortlichen Blockparteien darf vom Wähler noch eine Stimme bekommen. Man macht sich mitschuldig.

pro-d

05.02.2014, 20:43 Uhr

Es gibt KEIN gültiges GG.

wir haben ja nicht einmal ne Verfassung. Aber wir haben:

+ SHAEF
+ UN Charta zu Feindesstaaten
+ Alliierte Geschichtsschreibung, denn er Sieger hat immer Recht

Account gelöscht!

06.02.2014, 09:03 Uhr

Liebe Bürger ,

nach den Auspähvorwürfen gegen Amerika hat der Berliner Hofstaat reagiert und gespielte Empörung gezeigt um die Bevölkerung zu zeigen, sieh mal die wussten wirklich von nichts. Da will man das Handelsabkommen blockieren ,keine Flugdaten,Bankdaten Deutscher Bürger nicht mehr verraten und den Amerikanern schicken und einige Politiker beleidigen sogar die Amerikaner. Schröder sagt in seiner Wut was aufgeschlossene Bürger heute wissen, wir sind kein souveräner Staat.

So weit so gut. Nun hat sich etwas in Deutschland getan was alle Empörungen als Lügen straft. Der Gauck,V.dL und Co wollen Deutsche Soldaten bis hin zu Kampfeinsätzen massiv einsetzen. Dafür beleidigt uns sogar Gauck indirekt als Feiglinge die sich hinter den Historischen Ereignissen verstecken. Kein Aufschrei der Juden, die sonst bei jeden Gruss aufgeregt sind. Fazit die Amerikaner haben auf den Tisch gehaun, gedroht Daten zu veröffentlichen wenn die Deutschen nicht damit aufhören
die NSA anzugreifen und gefordert sofort mehr Soldaten einzusetzen. Das machen sie nun kleinlaut.

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