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27.02.2013

09:12 Uhr

CDU/CSU bricht bei Umfrage ein

Schlechte Karten für die Union

Rückschlag für die Union: In der jüngsten Forsa-Umfrage landen CDU/CSU bei 40 Prozent – drei weniger als noch vor einer Woche. SPD und Grüne kommen gemeinsam auf 41 Prozent – für Rot-Grün reicht das aber noch nicht.

CDU und CSU kommen bei der jüngsten Umfrage auf 40 Prozent. dapd

CDU und CSU kommen bei der jüngsten Umfrage auf 40 Prozent.

BerlinDie CDU/CSU ist in der aktuellen Forsa-Umfrage deutlich eingebrochen. Nach der am Mittwoch veröffentlichen Erhebung verlor sie im Vergleich zur Vorwoche drei Punkte und liegt nun bei 40 Prozent. Alle übrigen im Bundestag vertretenen Parteien konnten dagegen jeweils um einen Punkt zulegen. Die SPD verbesserte sich demnach auf 25 Prozent, die Grünen auf 16 Prozent. Für die Linke wurden acht Prozent vorhergesagt, für die FDP vier Prozent.

Klare Mehrheitsverhältnisse im Bundestag zeichnen sich damit weiterhin nicht ab. Allerdings liegen Rot-Grün und Schwarz-Gelb nun wieder enger beieinander. Rechnerisch möglich wären eine große Koalition, ein schwarz-grünes oder ein rot-grün-rotes Bündnis. Für den Wahltrend befragte Forsa vom 18. bis 22. Februar, also noch in der vergangenen Woche, 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

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Die Piratenpartei ist nach der von „Stern“ und RTL in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit und fällt um einen Punkt auf zwei Prozent. Nie standen die Piraten in den Erhebungen der vergangenen Wochen schlechter da.

Der Koalition hat vor allem der Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch in Tiefkühlgerichten geschadet. „Dieses Thema fällt in den Bereich Ökologie, ein Kompetenzfeld der Grünen. Sie legen zu“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) dagegen sei hilflos. Zudem seien die Wähler darüber verunsichert, dass die Energiewende bis zu einer Billion Euro kosten könnte. Ein dritter Grund ist Güllner zufolge, dass die Euro-Krise, bei deren Lösung die Union als besonders kompetent gelte, in den Hintergrund gerückt sei.

Von

rtr

Kommentare (12)

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Gast

27.02.2013, 09:58 Uhr

"2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger."

Diese Ausdrucksweise spricht nicht gerade für die Umfrage.

Mittlerweile frag ich mich manchmal schon, wie man sicher sein kann, dass bei den Wahlen mein Zettel auch bewertet wird, ob da nicht andere Machenschaften umtreiben. Aber man kann mit Zweifeln auch übertreiben, denk ich.

rw2405

27.02.2013, 10:05 Uhr

Das ist noch gar nicht genug. Was CDU/FDP dem deutschen Volk antun, dass rechtfertigt sogar den Verlust des Regierungsauftrages. Daher nicht am 22. September 2013 wählen !

kuac

27.02.2013, 10:18 Uhr

Die Union sollte sich schnell von Frau Aigner trennen. Dann wird die Zustimmung auch steigen.

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