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10.02.2004

11:32 Uhr

CDU/CSU verliert zwei Prozent bei der so genannten "Sonntagsfrage"

SPD profitiert in Umfragen vom Schröder-Rücktritt

Die sozialdemokratische Partei hat nach dem Rücktritt von Gerhard Schröder als Parteivorsitzender in der Wählergunst leicht zugelegt.

HB BERLIN. Die SPD würde auf 26 Prozent kommen, wenn am Sonntag der Bundestag neu gewählt würde, ermittelte das Institut Forsa im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL. Vor einer Woche war die SPD auf den historischen Tiefststand von 24 Prozent gerutscht. Auch die Grünen legten um einen Punkt auf elf Prozent zu. Die CDU/CSU rutschte auf 47 von 49 Prozent der Stimmen, die FDP liegen unverändert bei acht Prozent. Für die Umfrage habe Forsa am Montag 1004 repräsentative ausgewählte Bundesbürger befragt, berichtete der „Stern“ am Dienstag vorab.

Am Freitag hatte Schröder überraschend seinen Verzicht auf das Amt des Parteivorsitzenden erklärt und Fraktionschef Franz Müntefering als neuen Parteichef vorgeschlagen, was am Samstag auf einer Sondersitzung des Parteivorstands einstimmig bestätigt wurde. Angesichts von 14 Wahlen in diesem Jahr und der schlechten Umfragewerte für die Partei versprechen sich die SPD-Wahlkämpfer Aufschwung von dem Neuanfang.

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