Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.06.2017

14:36 Uhr

CDU

Kein neues Rentenkonzept im Wahlkampf

Die SPD hat kürzlich ihr neues Rentenkonzept vorgestellt. Die CDU will offenbar kein Papier vorlegen – und bringt eine eine Rentenkommission ins Spiel. Das CDU-Programm zur Bundestagswahl wird im Juli erwartet.

Der Generalsekretär der CDU befürchtet, dass die junge Generation bei dem  von der SPD vorgelegte Modell draufzahle. dpa

Peter Tauber

Der Generalsekretär der CDU befürchtet, dass die junge Generation bei dem von der SPD vorgelegte Modell draufzahle.

BerlinDie CDU will im Bundestagswahlkampf offenbar kein neues Rentenkonzept vorlegen. Stattdessen brachte Generalsekretär Peter Tauber in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview der „Saarbrücker Zeitung“ eine Rentenkommission ins Spiel. Bis 2030 sei die Rente solide aufgestellt. „Alles weitere sollten wir jenseits des Parteiengeplänkels in Ruhe und fundiert mit den gesellschaftlichen Gruppen diskutieren – beispielsweise in einer Rentenkommission“, sagte Tauber laut Vorabbericht. Die Union wolle nicht, „dass die Beiträge über Gebühr steigen und das Rentenniveau zu stark absinkt“. Das von der SPD vorgelegte Modell bedeute hingegen, dass die junge Generation draufzahle.

SPD-Parteichef und Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte am Mittwoch mit Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ein Rentenkonzept vorgestellt. Darin versprechen die Sozialdemokraten, dass sie das Rentenniveau beim aktuellen Wert von 48 Prozent eines Durchschnittslohns halten und den Beitragssatz zur Rentenversicherung bei 22 Prozent deckeln wollen. Nach Berechnungen der Bundesregierung könnte das Rentenniveau bis 2030 auf etwa 44,7 Prozent absinken. Das hieße, die Renten hielten mit der Entwicklung der Löhne nicht Schritt.

Das Konzept soll in das Regierungsprogramm einfließen, das die SPD am 25. Juni auf einem Parteitag beschließen will. CDU und CSU wollen am 3. Juli ihr Regierungsprogramm zur Bundestagswahl am 24. September vorstellen.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Clemens Keil

08.06.2017, 18:04 Uhr

Die Union streicht bei der Rente die Segel. Sie ignoriert dabei u.a. die drohende Altersarmut. Dann müssen die heutigen und künftigen Rentner eben Martin Schulz und seine SPD wählen!
Die Union streicht ggü. der SPD bei der Rente die Segel! Martin Schulz hat einmal mehr mit seinem Rentenkonzept einen Punkt gemacht. Die Union bietet das, was sie bisher Martin Schulz vorgeworfen hat: Keine Inhalte! Weiter so!
Martin Schulz kann noch mehr!
Es sind Wahlkampfzeiten:
https://youtu.be/dOa-fcp74uU
Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
http://youtu.be/0zSclA_zqK4
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×