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12.07.2013

14:30 Uhr

CDU-Politiker

Kauder will gegen eigene Partei antreten

Bei der Nominierung für die Bundestagswahl ist CDU-Mann Siegfried Kauder leer ausgegangen, nun versucht er es auf anderen Wegen in das Parlament. Als unabhängiger Kandidat tritt er gegen die CDU an – die ist sauer.

Siegfried Kauder: Zieht er sein Vorhaben durch, droht im der Parteiausschluss. dpa

Siegfried Kauder: Zieht er sein Vorhaben durch, droht im der Parteiausschluss.

Villingen-SchwenningenDer CDU-Abgeordnete Siegfried Kauder, der bei der Nominierung für die Bundestagswahl in seiner Partei gescheitert ist, will nun als unabhängiger Kandidat antreten. Dafür sammele er Unterschriften von Unterstützern, sagte der bisherige Vorsitzende des Rechtsausschusses am Freitag in Villingen-Schwenningen der Nachrichtenagentur dpa. Für seine Kandidatur bekomme er viel Zuspruch. Siegfried Kauder, der Bruder von Unionsfraktionschef Volker Kauder ist, bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Kauder sitzt seit 2002 für die CDU im Bundestag. Sollte er zur Wahl zugelassen werden, würde er gegen den CDU-Bewerber Thorsten Frei antreten, den die Union an seiner Stelle als Kandidat nominiert hatte. Kauder muss beim zuständigen Kreiswahlleiter bis Montagabend 200 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten des Wahlkreises vorlegen.

Der CDU-Kreisvorsitzende Andreas Schwab rief ihn dazu auf, sein Vorhaben sein zu lassen. Eine Kandidatur widerspreche der Satzung der CDU. Trete Kauder an, drohe ihm ein Parteiausschluss-Verfahren.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Renate

12.07.2013, 16:21 Uhr

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werner

12.07.2013, 16:50 Uhr

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aerzer

12.07.2013, 16:54 Uhr

War es nicht der "kleine Kauder", der sich vehement gegen die Umsetzung des Antikorruptionsgesetzes der UN einsetzte? Solche Typen braucht unser Land nicht.

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