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02.06.2014

14:15 Uhr

CDU und Alternative für Deutschland

„Wer mit AfD kooperiert, tritt Kohls Erbe mit Füßen“

Einige Unions-Politiker sind immer offener für eine Zusammenarbeit mit der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD). Das stößt sowohl in den eigenen Reihen wie auch beim Koalitionspartner auf harsche Kritik.

Mit ihm arbeiten oder ihn ignorieren? Die Diskussion um die AfD und ihren Chef Bernd Lucke (Foto) spaltet zunehmend die Unionsfraktion. dpa

Mit ihm arbeiten oder ihn ignorieren? Die Diskussion um die AfD und ihren Chef Bernd Lucke (Foto) spaltet zunehmend die Unionsfraktion.

BerlinIn der Debatte über eine Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und der eurokritischen AfD verschärft sich der Ton. CDU-Generalsekretär Peter Tauber warf den Befürwortern einer Kooperation vor, sie verrieten das politische Erbe früherer CDU-Vorsitzender. „Als CDU-Generalsekretär sage ich ganz klar: Die AfD ist keine normale bürgerliche Kraft, sondern fischt sowohl mit ihrer Wortwahl als auch ihren Inhalten am rechtsextremen Rand“, sagte Tauber am Montag. „Die AfD ist gegen die Westbindung und will den Euro abschaffen. Wer mit der AfD zusammenarbeiten will, tritt somit das politische Erbe Konrad Adenauers und Helmut Kohls mit den Füßen.“

Tauber reagierte damit auf Äußerungen etwa der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, Wolfgang Bosbach und Klaus-Peter Willsch. Diese hatten vor einer Abgrenzung zur AfD gewarnt.

Die CDU-Spitzengremien hatten vor einer Woche beschlossen, dass es keine Kooperation mit der AfD geben soll. Dies beendete die parteiinterne Debatte aber nicht. „Das Gesellschaftsbild der AfD ist rückwärtsgewandt. Sie spielt Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen gegeneinander aus“, betonte Tauber jetzt.

Auch beim Koalitionspartner SPD kommt die Debatte mittlerweile an. Dort fordert man ein klärendes Wort von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Umgang der Union mit der AfD. „Wer mit Rechtspopulisten kuschelt, macht sie salonfähig“, sagte Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag in Berlin. Merkel müsse eingreifen, um das Gerede einzelner Unionspolitiker von möglichen Koalitionen mit der AfD zu beenden.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) habe eine Koalition zumindest nicht eindeutig ausgeschlossen. „Das halte ich für völlig inakzeptabel“, sagte Fahimi. Tillich hatte gesagt: „Ich habe kein Interesse, mit einer Partei zusammenzuarbeiten, von der ich nicht weiß, wo sie programmatisch steht.“ In Sachsen wird am 31. August ein neuer Landtag gewählt.

Kommentare (34)

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02.06.2014, 14:35 Uhr

„Deutschland hat eine Verpflichtung gegenüber Europa“

GENAU DIESE:

- überall freiwillig der Depp und der Zahlmeister sein ohne aufmucken.

- ferngesteuert von Welt-Geld-Elite ständig für neues Geld zu Sorgen, damit die Aktienmärkte weiter "aufblähen" können

- jeden Staats-Anleihe-Schrott an den deutschen Steuerzahler weiterzugeben und die Generationen danach

- selbstlos und identitätslos zu sein als ängstlicher "EU Bürger" und billiger Lohndumping-Lemming

Danke Kohl danke Genscher ! "MEEEEEHR EUROPAAAA" - jetzt haben wir die Quittung.

Account gelöscht!

02.06.2014, 14:35 Uhr

Mit den "Vorzügen von Schildkröte, Faultier und Chameleon" ist es der Albtraum der Demokratie.

Und immer grinsend die "PuschiRaute vorm Bauchnabel" - selbstverständlich, daran sind die Marionetten-Seile gebunden.

Am letzten Wochenende war die BILDERBERGER-versammlung in Kopenhagen gewesen. Jetzt werden "Instruktionen" verteilt an die Politiker der Welt. Mal sehen was da kommt ... von der Welt-Geld-Elite ...

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02.06.2014, 14:36 Uhr

+++ Herr CDU-Kauder hat jetzt schon die Windeln voll +++

==> Kauder ätzt gegen AfD: "Mit denen möchte ich nicht in Talkshows sitzen"

Nein, Herr Kauder und die CDU insgesamt, warum wohl ?

- weil sie feige sind und nur vorher abgesprochene Aussagen im GEZ-TV gewohnt sind
- weil sie keine Argumente haben und genau wissen, dass diktatorisch-ideologische Art und Weise der Merkel-Regierung von den Menschen grundweg abgelehnt wird
- weil die CDU ein verlogener ausgetrocknet verfaulter Mist ist mit Denkverboten und Ideologie-Scheuklappen wie beim Brauerei-Pferd
- weil sie genau wissen, das die "EU in Brüssel" Deutschland ausplündern darf, nur die Politiker können mit 9000 EUR den Hals nicht voll genug bekommen. Deutsche Interessen nennen sie "Nationalismus" und "Nazi-Politik".

Frage, warum wird dann beim Eid immer geschworen "... alles zum Wohle des deutschen Volkes zu tun". Eid-Brecher seid ihr, hintergeht die Deutschen ganz bewusst.

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