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12.04.2006

15:54 Uhr

CDU und SPD in Sachsen-Anhalt vor Koalitionseinigung

Showdown in Magdeburg

In Sachsen-Anhalt haben CDU und SPD am Mittwoch die entscheidende Runde ihrer Koalitionsverhandlungen begonnen. Bei den zweitägigen Beratungen sollten die letzten Fragen geklärt und die Ministerposten endgültig verteilt werden.

HB MAGDEBURG. Die SPD fordert vier der acht Ministerien, die CDU will ihr nur drei zugestehen. Zum Ergebnis der Verhandlungen wollen sich Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) und SPD-Fraktionschef Jens Bullerjahn am Donnerstag äußern.

Noch offen war bis Mittwoch die Frage, ob Sachsen-Anhalt demnächst Studiengebühren einführt. Die SPD lehnt dies bis 2011 ab. Sie will auch die Kreisreform ändern. Als Knackpunkt gilt der Eignungstest für das Gymnasium, dem sich bestimmte Schüler seit 2005 stellen müssen.

Bei der Landtagswahl am 26. März hatte die schwarz-gelbe Koalition ihre Mehrheit verloren, weil die FDP hohe Verluste erlitt. Die CDU bot daraufhin der SPD Verhandlungen an. Die Sozialdemokraten sind im Landtag drittstärkste Kraft hinter der Linkspartei. CDU und SPD verständigten sich bereits auf einen drastischen Sparkurs.

Bei einem erfolgreichem Verlauf der Gespräche sollen Parteitage von CDU am 19. April und der SPD am 21. April über die angestrebte Koalition abstimmen. Der Landtag konstituiert sich am 24. April.

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