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29.07.2013

20:43 Uhr

Chefaufseher für Berliner Flughafen gesucht

Platzeck-Rücktritt löst neue BER-Debatte aus

VonDietmar Neuerer

ExklusivMit dem Rücktritt von Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck wird auch der Aufsichtsrat-Chefposten beim Berliner Großflughafen BER vakant. FDP und CDU hoffen auf einen Neuanfang mit einem ausgewiesenen Fachmann.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD): Wer wird sein Nachfolger im BER-Aufsichtsrat? dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD): Wer wird sein Nachfolger im BER-Aufsichtsrat?

BerlinPolitiker von FDP und CDU sehen mit dem Rücktritt von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck auch eine Chance auf einen personellen Neuanfang an der Spitze des Aufsichtsrates der Berliner Flughafengesellschaft BER. „Ich wünsche mir die Einsicht, einen Fachmann an die Spitze des Aufsichtsrates zu berufen. Das bringt mehr als ein neuer Ministerpräsident, der sich erst einlesen muss“, sagte der Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, Handelsblatt Online.

Eine der größten Herausforderungen für den neuen Ministerpräsidenten werde die Inbetriebnahme des Flughafens BER bleiben, sagte Döring weiter. Die Landesregierung habe zuletzt durch ihren „unklaren Kurs“ in der Lärmschutzfrage manche Irritation ausgelöst. „Darum erwarte ich von Platzecks Nachfolger ein klares Bekenntnis zu BER.“ Gleichwohl habe er „großen Respekt“ vor Platzecks Rückzugs-Entscheidung, und er wünsche ihm vor allem gute Genesung, so Döring.

Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann erklärte, Platzeck sei als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Anfang an überfordert gewesen. „Er war einer der Hauptverantwortlichen für das Chaos“, sagte Wellmann Handelsblatt Online. Sein Rückzug biete daher die Chance für einen personellen Neuanfang. „Wir brauchen eine professionelle Lösung mit jemandem, der sich auf dieses Amt konzentrieren kann.“

Nach elf Jahren im Amt tritt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) aus gesundheitlichen Gründen zurück. „Ich habe mich entschlossen, am 28. August meinen Rücktritt dem Landtagspräsidenten zu erklären“, sagte Platzeck am Montag in Potsdam vor Journalisten. Als Nachfolger und Chef der seit 2009 regierenden Koalition aus SPD und Linkspartei schlug er Innenminister Dietmar Woidke (SPD) vor. Seinen Rückzug begründete der 59-jährige Platzeck mit dem leichten Schlaganfall, den er im Juni erlitten hatte.

Kommentare (10)

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KleinErna

29.07.2013, 16:34 Uhr

Da hat er sich wohl frühzeitig genug aus der Schusslinie geflüchtet?!

Joker1

29.07.2013, 16:36 Uhr

Wer ist Woidke?
Der einzige, der diesen Sauladen auf Vordermann bringen kann ist Dr. R. Töpel, man sollte Ihn fragen!

Dominik

29.07.2013, 17:16 Uhr

Dank der rot grünen Bande kann sich ein normalsterblicher im besten Mannesalter keinen Schlaganfall mehr leisten, Dank Agenda 2010 wird es dann eng. Diese Agendapolitiker haben ihre Millionen auf der Seite, eine Agendalusche weniger, im Tagesgeschäft na und.

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