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03.03.2012

12:21 Uhr

CSU-Chef

Bei Solarförderung lässt Seehofer nicht locker

Der CSU-Vorsitzende will „massiv“ Änderungen bei der Solarförderung einfordern. Das hat Seehofer beim Kleinen Parteitag in Nürnberg angekündigt.

Bayerns Ministerpräsident Seehofer beim Kleinen CSU-Parteitag. dpa

Bayerns Ministerpräsident Seehofer beim Kleinen CSU-Parteitag.

NürnbergDer CSU-Vorsitzende Horst Seehofer dringt auf Korrekturen an der geplanten Kürzung der Solarförderung. Seehofer kündigte am Samstag bei einem kleinen Parteitag der CSU in Nürnberg an, er werde bei dem Berliner Koalitionsgipfel am Sonntag „massiv“ Änderungen einfordern. Denn mit dem Vorhaben des Bundeskabinetts, die Fördersätze bereits zum 9. März um 20 bis 30 Prozent zu senken, werde der „Vertrauensschutz“ verletzt. Der bayerische Ministerpräsident fügte hinzu: „Das geht nicht!“ Wer investiert habe, brauche mehr Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

Von

dapd

Kommentare (3)

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elly

04.03.2012, 12:37 Uhr

Prinzipiell eine gute Einstellung von Seehofer, nur mir fehlt der Glaube, dass er sich durchsetzt.
Bei den Rettungspaketen wurde auch getönt und dann abgenickt!
Wegen der Solarkürzung empfehle ich allen sich bei campact.de zu engagieren.
Diese Leute sammeln Unterschriften, wenigsten hat Bürger dann das Gefühl, dass man ein bisschen mitreden durfte!
Also schaut mal in die Seite und macht mit!

Frank

04.03.2012, 13:31 Uhr

Es ist wirklich unglaublich was Rösler und Röttgen sich haben einfallen lassen, um die Solarenergie in Deutschland zu vernichten. Ich hoffe sehr, dass Seehofer und andere vernünftigere Leute sich durchsetzen und diese Gesetzesvorlage stoppen. Wie kann ein Umweltminister mit solchen Plänen nur gut schlafen??? Ohne Nuklear und fossile Energieträger wird es nicht gehen, wenn wir die Photovoltaik nicht weiter ausbauen.

Stromverbraucher

04.03.2012, 19:04 Uhr

Vernichten! Absolut lächerlich. Die deutsche Solarpanelhersteller (und nur die!) leidet völlig unabhängig von der gigantischen milliardenschweren Förderung an ihrer Unfähigkeit, den Chinesen Paroli zu bieten. Und das obwohl sie 100.000 Eur pro Arbeitsplatz noch mal extra bekommen hat.
Es wird Zeit das dieser Spuk ein Ende hat.

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