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05.10.2017

13:23 Uhr

CSU-Chef Seehofer

„Gespräche mit CDU am Sonntag werden schwierig“

CSU-Chef Seehofer rechnet mit schwierigen Verhandlungen bei den Sondierungsgesprächen zu einer möglichen Jamaika-Koalition. Trotzdem hofft er auf eine Einigung mit der CDU. Im Mittelpunkt steht die Flüchtlingspolitik.

Die Bundeskanzlerin und der CSU-Vorsitzende stehen vor schwierigen Sondierungsgesprächen. dpa

Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU)

Die Bundeskanzlerin und der CSU-Vorsitzende stehen vor schwierigen Sondierungsgesprächen.

IngolstadtCSU-Chef Horst Seehofer geht mit „Zuversicht“ in die Gespräche mit der CDU über die anstehenden Sondierungen mit FDP und Grünen. Trotzdem werde es am Sonntag schwierig werden, sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Ingolstadt. „Wir haben eine breite Palette von Themen zu behandeln, vor allem soziale Themen, die Rente, die Pflege, die Mieten. Die Entwicklung der Mieten – das ist die zentrale Frage in den nächsten Jahren“, betonte der CSU-Chef.

Als weitere Schwerpunkte der Gespräche mit der Schwesterpartei nannte Seehofer „europäische Fragen, die jetzt zur Entscheidung anstehen, und nicht zuletzt ein Regelwerk für die Zuwanderung und die Integration“. Er sei zuversichtlich, dass die CSU in den Fragen mit der CDU eine Einigung finden werde.

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Zu Erfolgsaussichten der anstehenden Sondierungsgespräche mit FDP und Grünen befragt, sagte Seehofer: Wenn die unionsinternen Gespräche gut vorankämen, „werden wir ganz vernünftige Gespräche zunächst mit der FDP und dann mit den Grünen führen“.

Seehofer hatte in seiner Heimatstadt an einer Veranstaltung zum 50. Bestehen der transalpinen Öl-Pipeline zwischen Norditalien, Österreich und Süddeutschland teilgenommen.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Rainer von Horn

05.10.2017, 13:43 Uhr

Zitat:
"Er sei zuversichtlich, dass die CSU in den Fragen mit der CDU eine Einigung finden werde."

Heisst auf Deutsch: die obergrenzenlose Zuwanderung geht weiter wie bisher. CSU-Seehofer tut alles, damit die Wähler in vier Jahren noch viel deutlicher zur AfD wechseln.

Herr Jürgen Clasen

05.10.2017, 13:49 Uhr

Seehofer setzt seinen Schlingerkurs fort. Allerdings legt er sich selbst damit
die politische Schlinge um seinen Hals.
Wenn er nicht durch kriegt in der Asyl- und Flüchtlingsproblematik, sind seine
Tage als MP gezählt. Abgang nach den LTW 2018. CSU unter 30%

Herr Old Harold

05.10.2017, 14:32 Uhr

Seehofer sollte der Kanzlerin nicht ihre Zeit stehlen, solange nicht sicher ist, ob er sein Amt als CSU-Chef auch behält.

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