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15.02.2017

15:15 Uhr

CSU-Generalsekretär Scheuer

„Schulz inhaltlich als Pudding“

CSU-Mann Scheuer lässt kaum ein gutes Haar am SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Er sei wegen der gewünschten Verschiebung des Parteitags ein „Drückeberger“. Es fällt zudem ein wahrhaft süßer Vergleich.

Der CSU-Generalsekretär findet deutliche Worte in Richtung des SPD-Kanzlerkandidaten. dpa

Andreas Scheuer

Der CSU-Generalsekretär findet deutliche Worte in Richtung des SPD-Kanzlerkandidaten.

BerlinDie CSU will SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz im aufziehenden Bundestagswahlkampf bei konkreten Inhalten stellen. Ihn interessiere nicht, in welchem Restaurant Schulz als Europapolitiker in Brüssel seinen Pudding gegessen habe, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Mittwoch in Berlin. „Mich interessiert viel mehr, dass man den Kandidaten Schulz inhaltlich als Pudding erlebt.“ Dies gelte etwa für wichtige Themen wie Steuern, Zuwanderung oder beschleunigte Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber.

Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der Schulz Gemeinsamkeiten mit US-Präsident Donald Trump bescheinigt hatte, schloss sich Scheuer nicht an. Dies sei ein hinkender Vergleich, da Schulz ja eben kein Seiteneinsteiger wie Trump sei. Die SPD verbucht seit der Nominierung von Schulz steigende Umfragewerte.

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Der CSU-Generalsekretär nannte die von Schulz gewünschte Verschiebung des für 29. Mai geplanten Parteitags zum SPD-Wahlprogramm „wirklich Drückeberger“. CDU und CSU wollen ihr Wahlprogramm ebenfalls erst im Sommer vorlegen. Der Unterschied sei aber, dass die Union bereits zahlreiche Positionierungen vorgenommen habe, während der komplett neue Kandidat Schulz sich bisher innenpolitisch nicht festlege.

Scheuer betonte, dass die Union nach dem Treffen der Parteispitzen um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer nun die Maschinen für den Wahlkampf hochfahren werde. Das Treffen sei in guter und konzentrierter Stimmung verlaufen. Vielleicht hätte man dies „optisch deutlicher ausdrücken können“, sagte Scheuer mit Blick auf eine verbreitet als nüchtern empfundene Pressekonferenz Seehofers und Merkels zum Abschluss des „Versöhnungstreffens“ in München.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Alessandro Grande

15.02.2017, 17:32 Uhr

Scheuer hat Recht und zudem ist der Besagte ein trockengelegter Alkoholiker sowie ein charismafreier Nonperformer ohne Abitur. Das ist kein Kanzler für Deutschland, zumal der Sinnbefreite vor 2 Jahren behauptete, dass Flüchtlinge mehr wert als Gold seien, obwohl uns die Nichtnutze nichts außer Kosten von 50 bis 70 Mrd. EUR p.a. bescheren (dauerhaft) und den Terror auf die Strasse bringen.

Herr Clemens Keil

15.02.2017, 18:01 Uhr

Na, Herr Scheuer, sind Sie jetzt auch noch zum Pudding-Experten mutiert, gewissermaßen Dr. Pud? Oder doch nur Dr. Oetker? Aber sicher nur den kleinen Dr. aus Prag, oder? Sie haben ja ganz schön viel drauf: Senegal-Experte, Ministranten-Experte, Fußball-Experte,
Ist Ihnen übrigens schon aufgefallen, dass die CSU noch gar keinen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl nominiert hat? Und auch noch keinen Nachfolger für Seehofer?
Sind denn alle CSU-ler Drückeberger, oder habe ich Sie ganz falsch verstanden?
Nichts für ungut, aber
"Nach der Wahl ist vor der Wahl!"
http://youtu.be/0zSclA_zqK4

Viel Spaß beim Anhören!

Herr Clemens Keil

15.02.2017, 18:04 Uhr

Alessandro Piccolo, Ihr Kommentar hört sich an wie eine AfD/PEGIDA-Bot-Meldung. Möglicherweise steckt jedoch auch ein Kommentator dahinter, der sich aber geschickt nicht anmerken läßt, dass er mindestens 12000 Schulstunden in seiner Jugend über sich hat ergehen lassen und offensichtlich trotzdem nur nachplappern kann, was andere ihm vorplappern!

"... Die Kommentare anderer Leute:
teils Verschwörer der übelsten Sorte,
teils dumpfbackige, hirnlose Beute
einer versponnenen, verbohrten Kohorte...."

http://youtu.be/sBom50KrkBk

Viel Spaß beim Anhören.

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