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27.12.2011

16:31 Uhr

CSU-Landesgruppenchefin

Hasselfeldt fordert Energieministerium

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt fordert für die nächste Legislaturperiode ein selbstständiges Energieministerium. Derzeit behandeln das Wirtschafts- und Umweltministerium das Thema. Das sei nicht sinnvoll.

Die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt. dpa

Die CSU-Landesgruppenvorsitzende Gerda Hasselfeldt.

HamburgCSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt will die Zuständigkeit für die Energiepolitik in einem neuen Ministerium bündeln. „Für die nächste Legislaturperiode wäre ein eigenes Energieministerium sicherlich sinnvoll“, sagte sie der „Financial Times Deutschland“ vom Mittwoch. Die bislang geltende Aufteilung des Themas zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium führe naturgemäß zu „Reibungen und Ineffizienzen“.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) waren immer wieder bei Energiethemen aneinandergeraten. Zu den jüngsten Streitthemen gehörten die Energieeffizienz und die Ökostromförderung.

Hasselfeldt forderte zudem, der Bundestag solle einen Beauftragten für die Energiewende einsetzen. Dies habe auch die Ethikkommission zur Energiewende im Mai angeregt. „Der Beauftragte soll über die Umsetzung der Energiewende aufklären und bei den Bürgern vor Ort für größere Akzeptanz werben“, sagte die Landesgruppenchefin.

Demnach solle sich der Bundestag möglichst einvernehmlich auf eine parteipolitisch unabhängige Person verständigen. „Ich verspreche mir davon ein Signal, dass die Energiewende ein Gemeinschaftswerk ist“, sagte Hasselfeldt.

Von

afp

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

27.12.2011, 17:13 Uhr

..wird in jeden Fall teuerer für den Steuerzahler. Noch mehr Postengeschacher.

Account gelöscht!

27.12.2011, 17:21 Uhr

Dies habe auch die Ethikkommission zur Energiewende im Mai angeregt. „Der Beauftragte soll über die Umsetzung der Energiewende aufklären und bei den Bürgern vor Ort für größere Akzeptanz werben
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Na , wer sich den Job freiwillig "aufhalst"muss sicher einiges einstecken können !
Die fragen nach den Energiepreisen ,Arbeitsplatz Vernichtung durch EE, Stromimport,Schadstoffausstoß , Weiterverwendung von CO2 wird er (sie) im Konsens beantworten müssen .
Sicher ein Job um den sich keiner streiten wird !!!

Fred_Kirchheimer

27.12.2011, 17:58 Uhr

Ja, natürlich wird es sich rächen, daß die Plastikperle der Uckermark ihren Umfaller in der Energiepolitik ausschließlich aufgrund der publizierten Meinung vollzogen hat. Für diese Wende hat es in diesem Land nie eine Mehrheit gegeben. Ja, die Medien haben die Kameras immer auf die gerichtet, die gerade am lautesten geflennt haben, aber das war eben nur eine Minderheit. Auch eine laute Minderheit bleibt nur eine Minderheit.
Und diese Minderheit verfolgt zudem extreme Modelle, ohne Aussicht auf Erfolg. Also steht die Alte eigentlich so da, wie sie immer dasteht: Einsam und verlassen. Kommunikation war noch nie ihre Stärke und wird es auch nicht mehr werden. Da hilft auch der beste Schönfärber nichts mehr. Die Gutste hat ihre besten Jahre hinter sich und in ihrer Bunkermentalität wird es ihr egal sein, ob sie Deutschland mit in den Abgrund reißt.

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