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05.01.2015

08:23 Uhr

CSU schießt gegen AfD

Europafeindlichkeit schädlich für Deutschland

Gerda Hasselfeldt (CSU) schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus und lehnt deren europafeindlichen Vorstellungen entschieden ab. Der Kritik von Parteikollege Hans-Peter Friedrich an der Kanzlerin stimmt sie nicht zu.

„Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein“, erklärt Gerda Hasselfeldt. dpa

„Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein“, erklärt Gerda Hasselfeldt.

BerlinDie CSU will die Politik der eurokritischen AfD offensiv als schädlich für Deutschland und Europa entlarven. „Wichtig ist, dass wir uns mit den Vorstellungen auseinandersetzen und dass wir auch in der Bevölkerung klar machen: Die europafeindlichen Vorstellungen der AfD schaden Deutschland, schaden Europa und sind damit eindeutig falsch“, sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Ich sehe überhaupt keine Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit den europafeindlichen Kräften der AfD.“

Ex-Bundesinnenminister und Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte kürzlich kritisiert, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vernachlässige konservative Themen und trage so zum Erstarken der AfD und der anti-islamischen Pegida-Bewegung bei. Hasselfeldt sagte nun, die CSU setze sich permanent mit den Konzepten anderer Parteien auseinander – das gelte auch für die Grünen, die Linkspartei und die AfD.

Über die Demonstrationen der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) sagte Hasselfeldt: „Für Hetze und Verleumdung oder gar Fremdenfeindlichkeit kann in Deutschland kein Platz sein.“ Man müsse „differenzieren zwischen den Ängsten und den Befürchtungen auf der einen Seite und der Instrumentalisierung dieser Menschen durch fremdenfeindliche Parolen“.

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Zu einer Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl 2017 äußerte sich Hasselfeldt vor der Klausur der CSU-Abgeordneten im oberbayerischen Wildbad Kreuth zurückhaltend. „Ich glaube nicht, dass es eine Dauerkonstellation sein sollte. Sondern es ist jetzt eine Angelegenheit auf Zeit.“

Über die Perspektive einer schwarz-grünen Regierung im Bund sagte sie: „Derzeit stellt sich diese Frage nicht.“ Haupthürden für eine solche Zusammenarbeit wären nach ihren Worten die Steuerpolitik und die Haushaltskonsolidierung.

„Die Grünen wollten immer schon und auch immer noch eine Erhöhung der Steuern und zum zweiten aber auch ein Abgehen von der Nullverschuldung. Das heißt, vom soliden Haushalt ohne neue Schulden. Und mit diesen beiden Positionen können wir uns mit Sicherheit auch künftig nicht anfreunden.“

Von

dpa

Kommentare (21)

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Herr Woifi Fischer

05.01.2015, 08:44 Uhr

CSU schießt gegen AfD Europafeindlichkeit schädlich für Deutschland!

Gerda Hasselfeldt (CSU) schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus und lehnt deren europafeindlichen Vorstellungen entschieden ab. Der Kritik von Parteikollege Hans-Peter Friedrich an der Kanzlerin stimmt sie nicht zu.

Niemand verlangt von ihnen persönlich eine Zusammenarbeit mit der AfD, nur leider hat ihr Parteifreund Friedrich vollkommen recht, es reicht mit diesem EU-Theater, für die BRD hat dieses Zwangs Bündnis nichts positives gebracht, wir mussten zu viel geben haben viel zu wenig erhalten.
Sie sind eine Person die sich als Ex-Ministerin auch nicht mit Ruhm bekleckert hat, sie sind viel zu lange in der Politik und haben die Bodenhaftung schon lange verloren.
Wenn sie sich nicht mehr für unser Land und Volk einsetzen möchten, treten sie bitte sofort zurück, Schwätzer wie sie eine sind brauchen wir wirklich nicht mehr.

Friedrich hat recht, alle CDU/CSU Abgeordnete sollten einmal über die Politik der FDJ-Kanzlerin gründlich nachdenken!!!
Danke.

Herr Niccolo Machiavelli

05.01.2015, 08:45 Uhr

Statt aus materieller Saturiertheit heraus solche Sprüche zu klopfen, möge Frau Hasselfeld lieber einmal in der Realität ankommen und sich für mehr Bürgerfreundlichkeit seiten Parteipolitik und Vewaltung einsetzen, danke.

Herr wulff baer

05.01.2015, 09:07 Uhr

Schädlich für Deutschland ist nicht die AfD sondern die über 600 Politnieten im Deutschen Bundestag, die unsere Ersparnisse in der Transfer-Union der Pleitegeier unterschlagen.

Erika, die schwarze Null und das Politbüro sehen jetzt, wie falsch ihre Euro-Politik war und machen sich nichts daraus, 80 Milliarden € Steuergelder abzuschreiben, die sie den griechischen Kreditbetrügern geliehen haben.

Wie hat die schwarze Null seit Jahren immer wieder getönt: Griechenland sei auf einem guten Weg, und Erika hat richtig erkannt, dass, wenn der Euro scheitert, Europa scheitern würde.
Der Start zum Scheitern ist jetzt gelegt.

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