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04.10.2012

14:38 Uhr

Demografiegipfel

Bundesregierung setzt auf flexible Alte

Beim demografischen Wandel in Deutschland setzt die Bundesregierung auf die Flexibilität der alternden Bevölkerung. Beim ersten Demografiegipfel wird derzeit über Zukunftsstrategien diskutiert.

Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Deshalb findet in Berlin erstmals ein Demografiegipfel der Bundesregierung, weiteren Kabinettsmitgliedern, Landesministern und Spitzenvertretern von Sozialverbaenden statt. dapd

Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Deshalb findet in Berlin erstmals ein Demografiegipfel der Bundesregierung, weiteren Kabinettsmitgliedern, Landesministern und Spitzenvertretern von Sozialverbaenden statt.

BerlinDie Herausforderungen einer alternden Gesellschaft können nach Ansicht der Bundesregierung nur mit einer flexiblen Bevölkerung bewältigt werden. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte am Donnerstag auf dem ersten Demografiegipfel in Berlin, die Regierung wolle den demografischen Wandel positiv gestalten. "Dafür brauchen wir Mut, Zuversicht und vor allem die Handlungs- und Veränderungsbereitschaft jedes Einzelnen."

Die Bundesregierung hatte im April eine Demografiestrategie verabschiedet und einen Dialog über das Thema angestoßen. Friedrich erwartet erste konkrete Ergebnisse im Frühsommer 2013. Jetzt diskutierten erst einmal Minister aus dem Bund und den Ländern sowie Spitzenvertreter der Sozialverbände, Wissenschaftler und Bürger im Berliner Congress Center über Chancen und Potenziale des demografischen Wandels. Für den Nachmittag hatte sich auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angesagt.

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Das Rentenkonzept der Sozialdemokraten kostet nach Aussage von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bis zum Jahr 2030 etwa 35 Milliarden Euro. Vor allem die propagierte „Solidarrente“ sei sehr teuer.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte, ohne Gegenmaßnahmen schrumpfe das Potenzial an Arbeitskräften bis zum Jahr 2025 um bis zu sechs Millionen Menschen. Trotzdem seien junge Erwachsene ohne Berufsabschluss stark von Arbeitslosigkeit bedroht. Ein großes Potenzial bildeten alleinerziehende Frauen und Wiedereinsteigerinnen.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) verwies darauf, dass Demenzkranke und Menschen mit Behinderung nicht nur bessere, sondern auch längere Zuwendung benötigten. Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) forderte, für die Pflege müssten Menschen mit Sprachkompetenz und interkulturellem Hintergrund gewonnen werden.

Kommentare (6)

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04.10.2012, 15:55 Uhr

Klartext meine Damen und Herren! Bisher hat das Effizienz- und Flexibilitätsgequatsche nur zu längeren Arbeitszeiten und höherer Arbeitsbelastung geführt. Bei dem einen oder anderen zu noch weniger Geld. Also gehe ich davon aus, dass wir künftig "effizient und flexibel" im Rahmen "intelligenter Modelle" bis 75 arbeiten dürfen. Hört auf uns zu verarschen.

Account gelöscht!

04.10.2012, 16:22 Uhr

Und schon wieder ein Gipfel.
Seit Merkel regiert, gibt es nur noch Gipfel
Ein Gipfel hier
ein Gipfel dort
Es wird nur Steuergeld verschwendet, denn jedes Gipfel-Ergebnis ist gleich Null
Und die vernüftigsten Vorschläge, wie im Artikel zu lesen, kommen mal wieder von der Partei die Linke
Man könnte so viel tun, wenn man denn wollte.
Aber unsere Politik will gar nicht
Und dass Arbeitskräfte so knapp werden, wen wunderts. Tja, da ist die Politik und Wirtschaft selber Schuld.
Ich höre von den jungen Leuten nur noch "schnell Studium beenden und dann ab ins Ausland"
Wir finanzieren und bilden aus doch seit Jahren Arbeitskräfte fürs Ausland, denn welcher junge Mensch möchte nach Ausbildung oder Studium nur für Dumpinglöhne arbeiten oder von einer kriminellen Leiharbeitsfirma zur nächsten?
An Familiengründung ist da ja gar nicht zu denken
Deutschland schafft sich ab

Kulleraugen

04.10.2012, 19:49 Uhr

Die Schwarz Gelbe Regierung macht Gipfel um nicht Handeln zu müssen so kann man das Raus Zeihen wie man möchte. So kann man sagen wir haben was im Petto ohne die Wähler zu Verschrecken "Misses Nicht´s tun "

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