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24.04.2012

14:10 Uhr

Demographischer Wandel

Merkel: Gesellschaft nicht auseinanderdriften

Kanzlerin Merkel ruft zu Zusammenhalt auf: Alle müssten sich auf eine ältere und zahlenmäßig kleinere Erwerbsbevölkerung einstellen. Das Thema der demographischen Entwicklung bekomme bisher noch zu wenig Aufmerksamkeit.

Angela Merkel (CDU) sprach auf einer Tagung zum demographischen Wandel. dapd

Angela Merkel (CDU) sprach auf einer Tagung zum demographischen Wandel.

BerlinAngesichts des demografischen Wandels hat Kanzlerin Angela Merkel die Menschen in Deutschland zum Zusammenhalt aufgefordert. Alte und Junge, Familien und Alleinstehende, Gesunde und Kranke, Einheimische und Zugewanderte: „Überall müssen wir schauen, dass die Gesellschaft nicht auseinanderdriftet“, mahnte die CDU-Vorsitzende am Dienstag in Berlin. Der veränderte Altersaufbau der Gesellschaft wirke sich auf alle Lebensbereiche aus. „Alle müssen sich auf eine ältere und zahlenmäßig kleinere Erwerbsbevölkerung einstellen.“

Als Reaktion darauf will die Bundesregierung an diesem Mittwoch eine Strategie beschließen, die dann bereit diskutiert werden soll. Die Regierung könne den Prozess nicht alleine gestalten, sagte Merkel. Mitziehen müssten Bund, Länder, Kommunen, Sozialpartner, Verbände und Bürger - und sie alle bräuchten einen langen Atem. Die Kanzlerin mahnte: „Wenn wir heute nicht anfangen, werden wir es immer schwerer haben, auf die Veränderungen zu reagieren.“ Das Thema verdiene allerhöchste Aufmerksamkeit, auch wenn es oft unterschätzt werde und auch noch nicht richtig sichtbar sei.

Bis zum Jahr 2030 wird sich der Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland weiter deutlich verändern. Nach offiziellen Angaben gibt es derzeit 49,8 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter von 20 bis 64 Jahren. Bis zum Jahr 2030 wird deren Zahl nach Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes um 6,3 Millionen sinken

Von

dpa

Kommentare (22)

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Account gelöscht!

24.04.2012, 14:30 Uhr

Für Frau Merkel ist Deutschland nur noch ein riesiges Altersheim. Und die Chefposten müssen künftig vob Frauen besetzt werden, damit alles friedlich bleibt. Deutschland wird eingesalbt und für den Abstieg vorbeireitet, weiblich abgefedert natürlich. Männer stören dabei, die sind nicht flexibel genug, geben dem Druck von aussen Stand, verteidigen die eigenen Werte zu inständig. Nein, Deutscland ist ein weiblich geführtes Altersheim, das ist Merkels Vorstellung von Deutschland und die Leute werden davon paralysiert / hypnotisiert - sich selbst erfüllende Propgezeiung heisst das bei der Psychologen.

Einzige Frage, will Frau Merkel das oder kann sie nur nicht anders ?

Martina

24.04.2012, 14:33 Uhr

... Alte und Junge, Familien und Alleinstehende, Gesunde und Kranke, Einheimische und Zugewanderte...

Arme und Reiche nicht zu vergessen ...

was für ein hohles Geschwätz !

Rheinschwimmer

24.04.2012, 14:44 Uhr

Man hat ja alles dafür getan, dass kinderlose oder ein-Kind-Frauen als modernes emanzipiertes allein-seeligmachendes Modell von "erfolgreichen" Frauen unter die "Leute" gebracht wurde. Na gut, diese Modell war eben das berühmte der "Dame ohne Unterleib",welches man in längst vergangen Zeiten bei "Zaubervorführungen" bewundern konnte.

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