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Der neue Bundespräsident und seine Vorgänger

Gauck übergibt sein Amt an Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier ist ab sofort das neue deutsche Staatsoberhaupt. Vor ihm gab es bereits elf Bundespräsidenten, die die Republik prägten. Eine Übersicht über „Bürgerpräsident“, „Mister Bundesrepublik“ und Co.

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Im Berliner Schloss Bellevue hat der bisherige Bundespräsident Joachim Gauck (rechts), begleitet von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (links), sein Amt an Frank-Walter Steinmeier übergeben, der von seiner Frau Elke Büdenbender begleitet wurde. Nach fünf Jahren ist Gaucks Amtszeit am 18. März 2017 zu Ende gegangen. Am Mittwoch wird der frühere Außenminister vor Bundestag und Bundesrat vereidigt. Er folgt auf... AFP; Foto: Yuri Gripas

Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist ab sofort deutscher Bundespräsident

Im Berliner Schloss Bellevue hat der bisherige Bundespräsident Joachim Gauck (rechts), begleitet von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt (links), sein Amt an Frank-Walter Steinmeier übergeben, der von seiner Frau Elke Büdenbender begleitet wurde. Nach fünf Jahren ist Gaucks Amtszeit am 18. März 2017 zu Ende gegangen. Am Mittwoch wird der frühere Außenminister vor Bundestag und Bundesrat vereidigt. Er folgt auf...

Bild: AFP; Foto: Yuri Gripas

Der erste Bundespräsident (r.) verschafft dem Amt Profil und dem neuen Staat Ansehen im Ausland. Bekannt ist er für seine Menschlichkeit, Selbstironie und seinen Humor. picture alliance

Theodor Heuss (1949-59, FDP)

Der erste Bundespräsident (r.) verschafft dem Amt Profil und dem neuen Staat Ansehen im Ausland. Bekannt ist er für seine Menschlichkeit, Selbstironie und seinen Humor.

Bild: picture alliance

Der Sauerländer (r.) erwirbt sich vor allem Verdienste als Besucher und Fürsprecher der Entwicklungsländer. picture alliance

Heinrich Lübke (1959-69, CDU)

Der Sauerländer (r.) erwirbt sich vor allem Verdienste als Besucher und Fürsprecher der Entwicklungsländer.

Bild: picture alliance

Der frühere Innenminister (l.) setzt sich für die Nähe zwischen Staatsoberhaupt und Volk ein. Wegen seiner Arbeit mit Randgruppen wird er als „Bürgerpräsident“ bezeichnet. picture alliance

Gustav Heinemann (1969-74, SPD)

Der frühere Innenminister (l.) setzt sich für die Nähe zwischen Staatsoberhaupt und Volk ein. Wegen seiner Arbeit mit Randgruppen wird er als „Bürgerpräsident“ bezeichnet.

Bild: picture alliance

„Mister Bundesrepublik“ ist wegen seiner „rheinischen Frohnatur“ populär. Seine Amtszeit wird überschattet von der Terrorwelle der Roten Armee Fraktion (RAF). dpa

Walter Scheel (1974-79, FDP)

„Mister Bundesrepublik“ ist wegen seiner „rheinischen Frohnatur“ populär. Seine Amtszeit wird überschattet von der Terrorwelle der Roten Armee Fraktion (RAF).

Bild: dpa

Der aus Bremen stammende Jurist (2. v. r.) ist anfangs Feindseligkeiten wegen seiner früheren Mitgliedschaft in der NSDAP ausgesetzt. Später wird er als wandernder Präsident populär. picture alliance

Karl Carstens (1979-84, CDU)

Der aus Bremen stammende Jurist (2. v. r.) ist anfangs Feindseligkeiten wegen seiner früheren Mitgliedschaft in der NSDAP ausgesetzt. Später wird er als wandernder Präsident populär.

Bild: picture alliance

Der erste gesamtdeutsche Präsident (hier im Gespräch mit Queen Elisabeth II.) beeinflusst wie kaum ein anderer mit seinen Reden das politische Klima. Unvergessen ist, dass er den 8. Mai 1945, als der Zweite Weltkrieg endete, einen „Tag der Befreiung“ nennt. dpa

Richard von Weizsäcker (1984-94, CDU)

Der erste gesamtdeutsche Präsident (hier im Gespräch mit Queen Elisabeth II.) beeinflusst wie kaum ein anderer mit seinen Reden das politische Klima. Unvergessen ist, dass er den 8. Mai 1945, als der Zweite Weltkrieg endete, einen „Tag der Befreiung“ nennt.

Bild: dpa

Der Ex-Verfassungsgerichtspräsident gilt zunächst als Ersatzlösung, gewinnt aber rasch an Profil. Mit Blick auf den Reformstau sagt er: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“ dpa

Roman Herzog (1994-99, CDU)

Der Ex-Verfassungsgerichtspräsident gilt zunächst als Ersatzlösung, gewinnt aber rasch an Profil. Mit Blick auf den Reformstau sagt er: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“

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Der frühere NRW-Ministerpräsident tritt für das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern ein. Als historisch gilt seine Rede vor dem israelischen Parlament, in der er um Vergebung für die Verbrechen des Holocaust bittet. dpa

Johannes Rau (1999-2004, SPD)

Der frühere NRW-Ministerpräsident tritt für das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern ein. Als historisch gilt seine Rede vor dem israelischen Parlament, in der er um Vergebung für die Verbrechen des Holocaust bittet.

Bild: dpa

Der Ex-Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist der erste Seiteneinsteiger im Amt. In seiner zweiten Amtszeit tritt er wegen Kritik an seinen missverständlichen Äußerungen zum deutschen Afghanistan-Einsatz überraschend zurück. dpa

Horst Köhler (2004-10, CDU)

Der Ex-Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist der erste Seiteneinsteiger im Amt. In seiner zweiten Amtszeit tritt er wegen Kritik an seinen missverständlichen Äußerungen zum deutschen Afghanistan-Einsatz überraschend zurück.

Bild: dpa

Mit 51 Jahren ist er der bisher jüngste Bundespräsident, mit 598 Tagen auch der mit der kürzesten Amtszeit. Infolge einer Affäre um einen günstigen Hauskredit und kostenlose Urlaube bei befreundeten Unternehmern tritt er zurück. AFP; Foto: Yuri Gripas

Christian Wulff (2010-12, CDU)

Mit 51 Jahren ist er der bisher jüngste Bundespräsident, mit 598 Tagen auch der mit der kürzesten Amtszeit. Infolge einer Affäre um einen günstigen Hauskredit und kostenlose Urlaube bei befreundeten Unternehmern tritt er zurück.

Bild: AFP; Foto: Yuri Gripas

Mit 72 Jahren tritt der Pfarrer und DDR-Bürgerrechtler als bisher ältestes Staatsoberhaupt sein Amt an. Schon vorher bekannt war er deutschlandweit vor allem als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. dpa

Joachim Gauck (2012-17, parteilos)

Mit 72 Jahren tritt der Pfarrer und DDR-Bürgerrechtler als bisher ältestes Staatsoberhaupt sein Amt an. Schon vorher bekannt war er deutschlandweit vor allem als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Bild: dpa

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