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25.08.2012

15:03 Uhr

Deutsche Bank und Co

Verdi warnt vor Stellenabbau im Bankgewerbe

Verdi befürchtet, dass im Bankensektor bald noch weitere Arbeitsplätze verloren gehen. Der Grund für die Warnung ist eine Ankündigung der großen Banken.

Ein Verdi-Band während einer Demonstration. Reuters

Ein Verdi-Band während einer Demonstration.

FrankfurtDie Dienstleistungsgewerkschaft Verdi warnt vor Arbeitsplatzverlusten im deutschen Bankgewerbe. "Wir befürchten, dass es einen weiteren Stellenabbau geben wird", sagte Verdi-Bundesvorstand Beate Mensch der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" laut Vorabmeldung.

Grund sei die Ankündigung großer Institute wie Deutsche Bank, Commerzbank oder HypoVereinsbank, ihre Geschäftsmodelle und Strategien zu überprüfen. Instrumente wie die Altersteilzeit zum sozialverträglicheren Arbeitsplatzabbau seien weitgehend ausgereizt. Gegen betriebsbedingte Kündigungen werde sich Verdi aber mit allen Mitteln wehren.

Von

rtr

Kommentare (4)

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athene

25.08.2012, 15:30 Uhr

Jene, welche eifrig den unbedarften Verbrauchern abstrakt-leere Zertifikate verkaufen, sollen und können WEG. Auch sollten überbezahlte Leute: WEG. VERDI wirkt anachronistisch mit seinen altmodischen Taktiken!

Account gelöscht!

25.08.2012, 16:03 Uhr

"VERDI wirkt anachronistisch mit seinen altmodischen Taktiken!"
ja leider, inzwischen sind auch die deutschen Gewerkschaften zum Hemmschuh von Innovation und Arbeitsplatzschaffung geworden. Aber das geht schon lange so, Arbeitslose zahlen ja keine Beiträge. So kann man sich schon aktiv in eine mentale Verhinderungspolitik ergeben und so vielleicht ein paar mehr Abfindungen rauszuholen. Das wars dann aber auch, gesellschaftliche Verantwortung für 10 Jahre Lohnstopp sucht man vergebens.
Dazu betätigt man sich noch als Bremsklotz für europäische Firmen, es könnte ja sein, das man in einer 2 Mann EU-GmbH keinen Vertreter installieren kann.

Account gelöscht!

25.08.2012, 17:05 Uhr

Unsere lachhaften Gewerkschaften werden es nicht verhindern, dass bei den Banken Leute entlassen werden.
Ebenso bei Opel. Dort wackelt auch jeder 3. Arbeitsplatz
Und all das dürfte nur erst der Anfang sein
Die Gewerkschaften haben doch, wie die SPD, komplett ihre Wurzeln verloren.
Sie sind für die Euro-Rettung, also deutsches Steuergeld vernichten finden sie ja auch gut, sie sind ja für die Rettungsschirme, anstatt mal gegen die Regierung mobil zu machen, gehen sie im Kanzleramt ein und aus.
Wir haben Dumping-Löhner, kriminelle Leiharbeitsunternehmen usw. Wo waren die Gewerkschaften denn da?
Die Gewerkschaften schlafen doch seit 20 Jahren.
Ich weiß schon, warum ich bei ver.di ausgetreten bin. Für so einen Verein muß ich nicht noch Geld bezahlen
Und wenn sie dann mal demonstrieren ist es nur albern in ihren Westen und Trillerpfeifen.
Heute macht man anders Demos, die Bürgerrechtler ind er DDR haben uns das gezeigt

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