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21.02.2014

08:52 Uhr

Deutsche Einheit

Im Osten geht die Zahl der Jobs seit 1992 zurück

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den neuen Bundesländern seit 1992 um rund 1,2 Millionen zurückgegangen. In Westdeutschland stieg die Beschäftigung im selben Zeitraum um 1,1 Millionen an.

Besucher der Agentur für Arbeit in Leipzig: Die Arbeitslosigkeit im Osten liegt derzeit bei elf Prozent. dpa

Besucher der Agentur für Arbeit in Leipzig: Die Arbeitslosigkeit im Osten liegt derzeit bei elf Prozent.

LeipzigDie Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den ostdeutschen Bundesländern seit 1992 um rund 1,2 Millionen zurückgegangen. Das berichtete die „Leipziger Volkszeitung“ am Freitag unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit. Der Rückgang von knapp 6,7 auf 5,5 Millionen entspreche einem Minus von rund 17,6 Prozent. In Westdeutschland stieg demnach die Beschäftigung im selben Zeitraum um 1,1 Millionen an, was einem Anstieg um 4,9 Prozent auf 23,7 Millionen entspreche.

Die Zahl der ostdeutschen Pendler, die in westdeutschen Bundesländern arbeiten, beläuft sich inzwischen auf rund 400.000. 1999 waren es demnach noch 310.000. Gleichzeitig pendelten 2013 rund 120.000 Beschäftigte aus den alten Bundesländern zur Arbeit in die neuen Länder. 1999 waren es nur rund 78.000 gewesen.

Auch bei der Arbeitslosigkeit gab es demnach deutliche Unterschiede. Während sie in den alten Ländern im Januar 2014 bei 6,4 Prozent lag, betrug sie in den neuen Ländern rund elf Prozent. Dies war allerdings der tiefste Stand seit 1992. Der Bundestag debattiert am Freitag über den Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit.

Von

afp

Kommentare (4)

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Hannes

21.02.2014, 15:56 Uhr

Entschuldigt bitte Leute,
aber ihr müßt es doch ml irgendwann lernen.
Wenn man über ein Thema schreiben will, dann sollte man vorher richtig RECHERCHIEREN!
Die Region, auf die ihr euch bezieht ist Mitteldeutschland!
Zu erkennen, z. B. daran daß es dort einen MDR, einen Mitteldeutschen Rundfunk gibt!
Ostdeuschland ist nach wie vor völkerrechtswidrig von Polen besetzt!
Und ich hoffe, daß man mir nicht gleich wieder eins mit der Nazikeule überbrät. SO sind nun mal die Fakten!

Island

21.02.2014, 17:27 Uhr

Sie haben Recht. Nur die Sowjetunion unter Stalin verwendete den Begriff „Ostdeutschland“ für Mitteldeutschland. Nachdem die Rote Armee die Polen aus den Ostgebieten Polens vertrieben haben und nach Ostdeutschland überführten.

Dabei besetzten die Russen außerdem große Teile von Ostpreußen.

Unrecht bleibt Unrecht.

Island

21.02.2014, 17:34 Uhr

Wir waren bis 1990 ein Teilstaat mit begrenzter Souveränität. Wir konnten also 1990 nicht frei entscheiden und wurden genötigt und erpresst den 2+4 Vertrag zu unterschreiben.

Jeder Vertrag der aber unter Nötigung und Erpressung zustande kommt ist von Anfang an nichtig.

Dabei gehe ich davon aus, daß wir bis zum heutigen Tage noch nicht vollständig Souverän sind (Der 2+4 Vertrag zeichnet in meinen Augen ein solches Bild).

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