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07.08.2012

14:03 Uhr

Deutsche Industrie

Aufträge fallen stärker als erwartet

Im Juni sind die Auftragseingänge für die deutsche Industrie stärker gesunken als erwartet. Im Inland und in der Eurozone ging die Nachfrage zurück. Aufträge aus Ländern außerhalb der Eurozone stiegen hingegen leicht.

Das Stahlwerk Thüringen in Unterwellenborn bei Saalfeld. dpa

Das Stahlwerk Thüringen in Unterwellenborn bei Saalfeld.

BerlinDie Auftragseingänge für die deutsche Industrie sind im Juni stärker als erwartet gesunken. Das gesamte Auftragsvolumen sei um 1,7 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet. Der Vormonatswert wurde leicht auf 0,7 Prozent (zunächst: 0,6 Prozent) nach oben revidiert.

Die Nachfrage ging sowohl aus dem Inland (minus 2,1 Prozent) als auch aus der Eurozone (minus 4,9 Prozent) zurück. Die Aufträge aus den Ländern außerhalb der Eurozone stiegen hingegen leicht um 0,6 Prozent an. Die Hersteller von Vorleistungs- (minus 3,2 Prozent) und Investitionsgütern (minus 1,0 Prozent) verbuchten weniger Aufträge. Die Nachfrage nach Konsumgütern veränderte sich kaum (minus 0,1 Prozent).

Im Zweimonatsvergleich Mai/Juni gegenüber März/April nahmen die Aufträge um 0,8 Prozent ab. Schwächeren Inlandsbestellungen (minus 2,1 Prozent) stand ein leichtes Auftragsplus aus dem Ausland (plus 0,3 Prozent) gegenüber. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Industrieaufträge im Mai/Juni arbeitstäglich bereinigt um 6,6 Prozent. Die Inlandsnachfrage fiel um 9,2 Prozent und die Auslandsnachfrage um 4,6 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (3)

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gsteelo

07.08.2012, 14:37 Uhr

"Aufträge fallen stärker als erwartet"... und trotzdem ist der DAX bei 6950!!! Der Grund weshalb wir bei uns keine Hyperinflation haben, dürfte der DAX sein. Ein Danke an den DAX das er die Inflation absorbiert!
Die Finanzmärkte haben nachwievor ihr Eigenleben. Die Realwirtschaft dürfte eine Deflation erleben und die Finanzwirtschaft eine Inflation. Tatsache ist doch, das immer mehr Geld sich bei einer kleinen Schicht von Vermögenden sammelt. Dieses Geld sucht nach Rendite. Da die Realwirtschaft nichts abwirft wird Geld aus dem Wirtschaftskreislauf genommen und in die Finanzmärkte gepummt. So ensteht jedoch kein Mehrwert!
An der Börse gilt doch immer: Der Gewinn des Einen ist der Verlust des Anderen! Solange nicht die Konsumenten das von der EZB massiv neu erschaffene Geld bekommen wird es zu keiner Inflation kommen, denke ich. Ich bin gespannt wann die nächste Blase platzt!

Account gelöscht!

08.08.2012, 09:05 Uhr

Deutschland lebt von seinen Exporten !
Die Stahlindustrie ist kunde der Fahrzeugindustrie ,der Maschinenbauer ,Elektro und Energieunternehmen .
Die Herstellungskosten werden in absehbarer zeit ein Wettbewerbsfähiges wirtschaften unmöglich machen , das sehen wir schon heute durch die Energiekosten die eine Preiserhöhung zur folge haben muss und hat .
Die folgen des Atomausstiegs sehen wir an der Energieintensiven Industrie , erst fallen die Aufträge weg , dann die Arbeitsplätze !
Wer was anderes behauptet hat das Wirtschaftsprinzip nicht verstanden !

Logos21

08.08.2012, 10:32 Uhr


anstatt den Amis in den A zu kriechen
sollte man sich vielleicht endlich mehr um unsere Nachbarn im Osten bemühen,
denn die liefern uns das Gas,
nicht der Ami .
Der Ami liefert uns nur die Finanzblase,die NWO und Bilderberger.

Sehr interessant dazu Putins Rede vor den Diplomaten vom 09.july 2012

http://www.youtube.com/watch?v=dnHjw5cOUkE

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