Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.05.2017

13:41 Uhr

Deutscher Arbeitsmarkt

Zahl der offenen Stellen steigt auf Rekordhoch

Für Jobsuchende bieten sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt derzeit die besten Chancen: Die Zahl der offenen Stellen ist im April auf ein Rekordhoch gestiegen. Es mangelt vor allem an geeigneten Mitarbeitern.

Die Zahl der offenen Stellen ist im April auf ein Rekordhoch gestiegen. Die gute wirtschaftliche Lage soll Grund für den Job-Boom sein. dpa

Bundesagentur für Arbeit

Die Zahl der offenen Stellen ist im April auf ein Rekordhoch gestiegen. Die gute wirtschaftliche Lage soll Grund für den Job-Boom sein.

NürnbergDie Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat im April ein Rekordhoch erreicht. Die ohnehin schon guten Chancen von Jobsuchern hätten sich damit im Vergleich zum März noch einmal verbessert, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag. Mit Verweis auf ihren monatlich ermittelten Stellenindex BA-X teilte die Behörde mit: „Nahezu quer über alle Branchen ist der Bedarf an neuen Mitarbeitenden bei den Betrieben weiterhin steigend: in etwa vier Fünfteln der Wirtschaftsabteilungen liegt die Zahl der Stellenmeldungen derzeit höher als vor einem Jahr.“

Der BA-X, der saisonbereinigt die Trends auf dem Stellenmarkt abbildet, stieg im April auf 231 Punkte. Gegenüber dem Vormonat kletterte der Indikator damit um drei Zähler. Im Vergleich zum Vorjahr lag er gar 20 Punkte höher. Er misst die Entwicklung seit 2005. Die absolute Zahl der freien Stellen will die BA am Mittwoch vorlegen.

Deutscher Arbeitsmarkt: Immer mehr Beschäftigte arbeiten in Teilzeit

Deutscher Arbeitsmarkt

Immer mehr Beschäftigte arbeiten in Teilzeit

Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeitjobs - viele freiwillig. Doch Frauen stecken aus Sicht von Ökonomen auch oft in der Teilzeitfalle fest. Zum 1. Mai dürfte das Thema hochhochen - aus aktuellem Anlass.

Vor allem im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, bei Dienstleistungen sowie im Baugewerbe sei der Bedarf an Mitarbeitern weiter steigend, hieß es von der BA. Und auch in der Zeitarbeit würden weiter mehr Stellen gemeldet als im Vorjahr.

Die Bundesagentur nannte als Grund für die gute Entwicklung vor allem die stabile wirtschaftliche Lage. Ein Teil des Stellenwachstums sei aber auch auf die in Boomzeiten größere Bereitschaft zu Jobwechseln zurückzuführen. Da es zudem zunehmend schwieriger werde, geeignete Mitarbeiter zu finden, blieben immer mehr Stellen immer länger unbesetzt, gab die Bundesagentur zu bedenken.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×