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12.09.2013

11:02 Uhr

Deutsches Kinderhilfswerk

Union liegt bei Jugendlichen vorne

Die Union ist bei Jugendlichen einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks zufolge am beliebtesten. 36 Prozent der 14- bis 17-Jährigen würden am 22. September CDU/CSU wählen. Schlusslicht ist dagegen die FDP.

Wenn es nach den 14- bis 17-Jährigen geht, bleibt Angela Merkel auch in der nächsten Legislaturperiode Kanzlerin. dpa

Wenn es nach den 14- bis 17-Jährigen geht, bleibt Angela Merkel auch in der nächsten Legislaturperiode Kanzlerin.

BerlinDie Union ist bei Jugendlichen einer Umfrage zufolge am beliebtesten. Könnten die 14- bis 17-Jährigen am 22. September wählen, würden sich 36 Prozent für CDU/CSU entscheiden, ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von Infratest dimap. Es folgt die SPD mit 24 Prozent, vor den Grünen mit 18 Prozent. Die Piratenpartei käme demnach auf neun und die Linke auf vier Prozent. Schlusslicht ist die FDP mit drei Prozent. Die Umfrage war von dem Projekt „U18 - Die Wahl für Kinder und Jugendliche“ des Deutschen Kinderhilfswerks in Auftrag gegeben worden.

Umfragen unter Wahlberechtigten zufolge liegt die Union zehn Tage vor der Wahl bei rund 40 und die SPD bei etwa 25 Prozent. Die Grünen erreichten diese Woche mit neun Prozent einen neuen Tiefpunkt und wurden von der Linken mit zehn Prozent überholt. Die FDP erreicht rund fünf Prozent, die Piratenpartei wäre mit drei Prozent nicht im Bundestag vertreten.

So beliebt sind die Youtube-Kanäle der Parteien

Piratenpartei

5.092 Abonnenten, 365.001 Aufrufe, Beitritt am 13.03.2007.

Persönlichere Ansprache als bei den meisten anderen Parteien. Irgendwie ist der Kanal jung, aber auch nicht ganz so geradeaus, wie man es von den Piraten erwarten würde. Die Partei weiß hingegen die Funktionen und technischen Möglichkeiten ihres YouTube-Kanals besser auszuschöpfen und verwendet zum Beispiel Verweise innerhalb ihrer Videos, die bei anderen Vertretern nicht zu finden sind.

Quelle (Stand: September 2013): Andreas Graap ist Berater für Video-Marketing und Autor des Hangouts On Air Handbuchs.

Linkspartei

4.560 Abonnenten, Aufrufe ausgeblendet, Beitritt ausgeblendet.

In einem sehr emotionalen Interview spricht Gregor Gysi über das Verhältnis zu seinem Freund Lothar Bisky, der am 13. August 2013 – vier Tage vor seinem 72. Geburtstag – gestorben ist. Fragt sich der gemeine YouTube-Nutzer da vielleicht: Sehr authentisch, aber wer ist eigentlich Lothar Bisky?

Grüne

4000 Abonnenten, 3.031.025 Aufrufe, Beitritt am 25.05.2006.

Die Grünen wissen Inhalte im Kanal Grün verständlich zu vermitteln und geben sich mit reiner Polit-Werbung nicht zufrieden. Erkennbar im Vordergrund steht hier aber so keiner. Stattdessen geht's hier satirisch zu. Die Grünen vergleichen in ihrem Werbespot „Neues aus dem schwarz-gelben Tierreich“ Regierungsvertreter mit Weinbergschnecken.

SPD

4.040 Abonnenten, 2.539.362 Aufrufe, Beitritt am 17.10.2007.

Die SPDvision ist ein kämpferischer YouTube Kanal mit Peer Steinbrück im Vordergrund. Neben einem gut gemachten Werbespot und zwischen diversen TV-Reden existieren ebenfalls Stimmen und Gesichter aus der Bevölkerung, die man auf dem Kanal der Arbeiterpartei auch erwarten würde.

CDU

3.398 Abonnenten, 2.593.510 Aufrufe, Beitritt am 05.08.2008.

Das „Internetfernsehen“, CDU.TV, möchte sagen: Wir sind da, wir bleiben. Einziger Haken: Dahinter steht eine Partei, die eben keinen eigenen Fernsehsender betreibt, sondern Wahlkampf, mit zugegeben großem Engagement auf der Videoplattform. Das Video „Angela Merkel hat einen guten Job gemacht!“ zeigt zum Beispiel zufriedene Merkel-Wähler vor der Kamera, eingebettet in die üblichen Wahlkampf-Produktionen. Die CDU bietet Besuchern auch Videos in Gebärdensprache.

FDP

2.661 Abonnenten, 2.886.891 Aufrufe, Beitritt am 15.02.2006.

„TV liveral“ Die FDP ist mit Mikrofonen im Partei-Design unterwegs und lässt zum Beispiel Angelika Brunkhorst zu Wort kommen, Sprecherin für Naturschutz und Reaktorsicherheit der FDP-Bundestagsfraktion. Rainer Brüderle ergreift im Kanal das Wort zum Sonderfonds „Flutopfer“, das Video einer Pressekonferenz vom 16.08.2013 zeigt Brüderle und FDP-Chef Rösler mit dem Titel „Soli abschaffen. Deutschland entlasten. (182 Aufrufe)“.

AfD

895 Abonnenten, 54.494 Aufrufe, Beitritt am 25.07.2013.

Auch die  Alternative für Deutschland hat es fast zum echten Fernsehkanal gebracht. Wo andere Parteien nur mit Musik und Animationen spielen, macht die Produktion „AfD TV – Aktuelle Nachrichten“ ernst. AfD bringt mit Videos in dramatischer Aufmachung alla „World News“ und Moderator Marcel Ellenberg Inhalte der Partei zur Sprache. 

CSU

585 Abonnenten, 933.499 Aufrufe, Beitritt am 11.02.2008.

Im Video „Horst Seehofer und seine Vision für Bayern: hautnah und direkt“ spricht der CSU-Vorsitzende von seinem Bayern, der Vorstufe zum Paradies. Eindeutig der bayrischste YouTube-Kanal!

In der Jugend-Umfrage forderten 65 Prozent der 14- bis 17-Jährigen, sich stärker an politischen Entscheidungen beteiligen zu dürfen. Als politisch „stark interessiert“ bezeichneten sich 23 Prozent. Wahlentscheidendes Thema wäre für elf Prozent Bildung und Schule, gefolgt von Umweltschutz mit neun Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Gastredner

12.09.2013, 22:46 Uhr

Wer jetzt immer noch Rot/Grün wählt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Steuererhöhungsorgie und damit Wirtschafts-Zerstörungs-Orgie vom feinsten. Die einzige Koalition, die Deutschland weiterhin vor Rot-Rot-Grün (und genau das würde bei der Münchhausen Partei kommen) und somit dem sicheren Ruin retten kann ist: CDU/CSU & FDP. Ich weiß, ich weiß...es ist sicherlich nicht alles Gold, was glänzt. Nur alle anderen Alternativen sind noch schlimmer. Viel schlimmer. Das ahnt der Bürger noch nicht mal mehr, was die versteckten Plänge (man muss auch endlich mal in die SPD/Grüne Parteiprogramme gucken) Steuererhöhungspläne wirklich bedeuten würden. Deshalb CDU/CSU & Zweitstimme FDP am Wahltag.

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