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01.08.2012

22:30 Uhr

Deutschland-Trend

70 Prozent mit Merkels Krisenpolitik zufrieden

Kanzlerin Angela Merkel schwebt weiterhin unverwundbar über einer zerstrittenen Regierungskoalition und der Euro-Krise. Über zwei Drittel der Befragten im ARD-Deutschland-Trend zeigten sich mit ihrer Arbeit zufrieden.

Sie kann machen, was sie will, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schwebt in den Umfragen weiterhin über den Problemen des Kontinents. dapd

Sie kann machen, was sie will, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schwebt in den Umfragen weiterhin über den Problemen des Kontinents.

BerlinDie große Mehrheit der Deutschen ist mit dem Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Schuldenkrise zufrieden. Im am Mittwoch veröffentlichten Deutschland-Trend der ARD erklärten 70 Prozent der Befragten, die Euro-Rettung sei bei der CDU-Chefin in guten Händen.

Bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der qua Amt für den Euro zuständig ist, bejahen dies 67 Prozent. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler genießt in dieser Frage dagegen nur das Vertrauen einer kleinen Minderheit. Lediglich elf Prozent der Befragten glauben, dass die Euro-Rettung bei ihm gut aufgehoben sei. Damit liegt Rösler noch hinter Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin mit 15 Prozent.

Aus Sicht der allermeisten Deutschen steht Merkel allerdings die Feuerprobe noch bevor: 84 Prozent denken, dass der schlimmste Teil der Euro-Krise erst noch kommt. Drei von vier Bürgern gehen davon aus, dass ein Zerbrechen des Euro für die deutsche Wirtschaft schwer zu verkraften sein würde. Trotzdem findet nur knapp jeder Dritte, dass Griechenland in der Währungsunion bleiben sollte. 64 Prozent der Befragten rechnen damit, dass der Euro die Schuldenkrise überstehen wird.

In dem Vertrauen auf Merkels Fähigkeiten, Deutschland durch die Schuldenkrise zu manövrieren, spiegelt sich auch ihre Beliebtheit. In der Politiker-Rangfolge erreichet sie mit einer Zustimmung von 68 Prozent den besten Wert seit Ende 2009 und führt damit die Liste souverän an, gefolgt von Schäuble (64 Prozent).

In dem Ranking schneidet als Bester der möglichen Herausforderer Merkels bei der Bundestagswahl SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit 55 Prozent ab. Schlusslicht ist Rösler mit 16 Prozent.

In der Sonntagfrage profitiert die Union offenbar vom guten Image Merkels und kann im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt auf 36 Prozent zulegen. Die SPD verliert zwei Punkte auf 28 Prozent. Die Grünen geben einen Punkt ab und kommen auf 13 Prozent, die Linkspartei sinkt um einen Punkt auf sechs Prozent.

Die Piratenpartei legt einen Punkt zu und würde mit acht Prozent erstmals in den Bundestag einziehen. Die FDP kann zwar um einen Punkt zulegen, allerdings ist ihr Wiedereinzug in den Bundestag mit fünf Prozent fraglich.

Sollte die Union bei der Bundestagswahl nicht auf die FDP als Mehrheitsbeschaffer bauen können, befürworten zwei von drei Wählern eine großen Koalition. Ein schwarz-grünes Bündnis befürworten nur 28 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (64)

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kat7

01.08.2012, 22:45 Uhr

Haben die Medien eben gute Arbeit geleistet, wir sind stolz auf euch!

Account gelöscht!

01.08.2012, 22:47 Uhr

Das wird ja immer lächerlicher!

Noch ein paar Prozent und wir haben Zahlen wie die SED in der DDR.


Account gelöscht!

01.08.2012, 22:50 Uhr

Das ist ein Witz in Dosen. Kompletter Schwachsinn.

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