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07.03.2014

13:11 Uhr

Deutschland

Zahl der Ausländer auf Rekordhoch

Die Zahl der Ausländer in Deutschland ist 2013 auf ein Rekordniveau gestiegen. Grund sind die EU-Osterweiterung und die Euro-Krise. Der Rückgang der türkischen Bevölkerung setzt sich hingegen weiter fort.

Drei Frauen mit Kopftuch gehen in Esslingen am Neckar (Baden-Württemberg) mit Kinderwagen spazieren. Mehr als 7,6 Millionen Ausländer leben in Deutschland – so viele wie nie zuvor. dpa

Drei Frauen mit Kopftuch gehen in Esslingen am Neckar (Baden-Württemberg) mit Kinderwagen spazieren. Mehr als 7,6 Millionen Ausländer leben in Deutschland – so viele wie nie zuvor.

BerlinMehr als 7,6 Millionen Ausländer leben in Deutschland – so viele wie nie zuvor. Mit rund 5,8 Prozent war das Plus 2013 zudem so stark wie zuletzt 1992. Diese Zahlen aus dem Ausländerzentralregister hat das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden veröffentlicht. Vor allem die EU-Osterweiterung und die Euro-Krise in den Südländern brachten den Zuwachs. Der vor allem durch Einbürgerung bedingte Rückgang der türkischen Bevölkerung setzte sich dagegen fort.

Rund 518.800 Menschen kamen unterm Strich neu in die Bundesrepublik (Saldo aus Zu- und Fortzügen). Die Geburten überstiegen die Sterbefälle zudem um 14.200 Menschen. Das erklären die Statistiker vor allem damit, dass die meisten Ausländer in Deutschland in der Familiengründungsphase kommen. 113.000 Menschen wurden eingebürgert und werden daher nicht mehr als Ausländer gezählt.

Drei Viertel der neu zugewanderten oder in Deutschland geborenen Ausländer stammten aus den EU-Staaten. Die größte Gruppe machten die zehn Beitrittsstaaten von 2004 aus und dabei vor allem Polen und Ungarn: Die Zahl der Staatsangehörigen dieser zehn Länder lag insgesamt um 127.100 oder 15,9 Prozent über dem Vorjahr. Bei den Menschen aus den jüngeren Neu-Mitgliedsstaaten Rumänien, Bulgarien und Kroatien betrug das Plus 106.000 oder 19,3 Prozent. „Etwas geringer ist die Bedeutung der Zuwanderung aus den von der Euro-Krise besonders betroffenen Mittelmeerstaaten“, stellen die Statistiker fest. Bei Italienern, Griechen, Spaniern und Portugiesen betrug der Zuwachs insgesamt 63.700 Menschen oder 6,0 Prozent.

Bei Ausländern aus Ländern außerhalb der EU lag der Zuwachs bei 103.900 (2,5 Prozent), vor allem Syrer und Russen kamen. Türkisch ist nach wie vor die häufigste ausländische Staatsangehörigkeit in Deutschland, insbesondere im Westen und Berlin, geht aber weiter zurück, 2013 um 25.900 Menschen oder minus 1,6 Prozent. In den neuen Ländern sind die häufigsten Staatsangehörigkeiten polnisch und russisch.

Die meisten Ausländer ließen sich wie im Vorjahr in Bayern nieder (plus 105.400), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (85.300) und Baden-Württemberg (62.500).

Von

dpa

Kommentare (20)

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07.03.2014, 13:20 Uhr

Was wichtig wäre: Wieviele Personen gehen einer regulären Erwerbstätigkeit nach und wieviele erhalten Sozialleistungen. Kann das jemand ergänzen ?

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07.03.2014, 13:23 Uhr

Nein, Deutschland schafft sich nicht ab, sondern es wird abgeschafft und das Volk verkriecht sich in ihre Wohnungen, aergert sich und pennt weiter!

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07.03.2014, 13:33 Uhr

Der Rückgang der türkischen Bevölkerung setzt sich hingegen weiter fort.
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Aber die türkischen Damen oben auf dem Foto schieben doch Kinderwagen gleich im Pulk, ..... und mit einem Neuen in der Röhre!

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