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22.05.2015

01:32 Uhr

Deutschlandtrend

ARD-Befragung sieht FDP wieder bei fünf Prozent

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, dürfte die FDP zurück ins Parlament einziehen: Nach fast zwei Jahren kommen die Liberalen beim „Deutschlandtrend“ der ARD wieder auf fünf Punkte. Merkel verliert an Vertrauen.

Der wiedergewählte FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner: Seit dem Bundesparteitag in Berlin hat die FDP laut ARD-Befragung um rund einen Prozentpunkt zugelegt. dpa

Christian Lindner

Der wiedergewählte FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner: Seit dem Bundesparteitag in Berlin hat die FDP laut ARD-Befragung um rund einen Prozentpunkt zugelegt.

KölnErstmals seit fast zwei Jahren kommt die FDP beim „Deutschlandtrend“ der ARD wieder auf fünf Prozent: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden die Liberalen also ins Parlament zurückkehren können, aus dem sie im September 2013 hinausgeflogen waren. In der am Freitag veröffentlichten Befragung legte die FDP - nach ihrem Parteitag in Berlin - um einen Prozentpunkt zu.

Die Union kommt demnach auf 41 Prozent, 26 Prozent der Befragten würden der SPD ihre Stimme geben. Die Grünen und die Linken kommen jeweils auf neun Prozent. Die derzeit von Flügelkämpfen geprägte AfD würden fünf Prozent wählen - ihr schlechtester Wert seit August 2014.

In der Geheimdienst-Affäre bezweifeln 62 Prozent der Bürger, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sich aufrichtig bemüht, die Vorgänge rund um die Zusammenarbeit der Nachrichtendienste BND und NSA aufzuklären. 28 Prozent glauben, dass die Bundeskanzlerin eine komplette Aufklärung anstrebt.

Für den „Deutschlandtrend“ befragte das Institut Infratest dimap im Auftrag des ARD-“Morgenmagazins“ von Montag bis Mittwoch 1011 Bundesbürger.

Die FDP ist wieder da

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Von

afp

Kommentare (5)

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Herr reiner tiroch

22.05.2015, 08:07 Uhr

so so, die 1,3% Partei FDP hat bundesweit wie Bestellt nun wieder 5% ? woher? mit Leihstimmen der Umfrage?

Herr Klaus Hofer

22.05.2015, 09:49 Uhr

Das Abschneiden der FDP beim Deutschlandtrend dürfte in erster Linie dem nicht überzeugenden Erscheinungsbild der Großen Koalition sowie der Selbstzerlegung der AfD und weniger dem eigenen Profil dieser Partei geschuldet sein. Diejenigen, die sich einen Wiedereinzug der FDP in den Bundestag wünschen, sollten sich an die " Performance " dieser Partei während der Zeit ihrer Regierungsbeteiligung erinnern. Trotz der Bemühungen des Herrn Lindner handelt es sich meiner Wahrnehmung nach immer noch um eine Klientelpartei, die Partikularinteressen verfolgt, statt etwa eine ernsthafte steuerliche Entlastung aller Arbeitnehmer im Blick zu haben. Die FDP ist seit der Zeit des Herrn Westerwelle zu einer Partei der organisierten Permissivität mutiert und hat ihre innere Substanz eingebüßt. Sie mag noch als Protestpartei taugen, stellt aber keine Bereicherung für die deutsche Parteienlandschaft dar.

Herr Manfred Zimmer

22.05.2015, 09:56 Uhr

"ARD-Befragung sieht FDP wieder bei fünf Prozent"

Das ist möglich. Wenn sich die Zahl der Wähler nochmals halbiert, dann verdoppelt sich der Prozentanteil der FPD - nicht der FDP-Wähler!

Das Problem der FDP ist doch nicht ihr Wahlprogramm, sondern die Typen, die das Wahlprogramm nicht repräsentieren. Schauen Sie sich doch um, ob ich irre!

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