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09.09.2012

17:52 Uhr

Deutschlandtrend

Deutsche mögen Union und SPD wieder lieber

Laut des aktuellen Deutschlandtrends der ARD haben die Union und die SPD wieder an Beliebtheit gewonnen. Die FDP landet unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde. Schlechte Nachrichten gibt es auch für Kanzlerin Merkel.

Ein roter Ballon mit SPD-Aufschrift. dpa

Ein roter Ballon mit SPD-Aufschrift.

KölnSowohl die CDU/CSU als auch die SPD haben im aktuellen ARD-Deutschlandtrend zugelegt. Beide Parteien verbesserten sich der am Donnerstag vorab veröffentlichten Umfrage des Instituts Infratest dimap zufolge im Vergleich zu Mitte August jeweils um einen Punkt - die Union auf 37 Prozent und die SPD auf 30 Prozent. Die Grünen blieben stabil bei 13 Prozent. Die Piraten verloren erneut einen Punkt und erreichten ebenso wie weiterhin die Linken sechs Prozent. Die FDP verlor einen Punkt und würde mit vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Bei einem derartigen Wahlergebnis würde es weder für die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition noch für eine rot-grüne Regierung (gemeinsam 43 Prozent) reichen. Denkbar wären eine große Koalition (zusammen 67 Prozent) oder ein Zusammengehen von Union und Grünen (zusammen 50 Prozent).

Merkels Wackelkandidaten, Merkels Konstanten

Sollten folgende Minister auch 2013 im Amt bleiben?

Die schwarz-gelbe Koalition hangelt sich von einem Streit zum nächsten. Ob die Regierung von Angela Merkel (CDU) nach der Bundestagswahl 2013 noch Bestand haben wird, ist ungewiss. Welche Minister die Bevölkerung auch weiterhin im Amt sehen will, hat das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die „Bild am Sonntag“ ermittelt. Befragt wurden am 19. Juli insgesamt 500 repräsentative ausgewählte Personen.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU)

Ja: 62

Nein: 22

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)

Ja: 59

Nein: 32

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)

Ja: 57

Nein: 25

Umweltminister Peter Altmaier (CDU)

Ja: 55

Nein: 23

Bildungsministerin Annette Schavan (CDU)

Ja: 52

Nein: 33

Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU)

Ja: 52

Nein: 35

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)

Ja: 51

Nein: 32

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)

Ja: 50

Nein: 40

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU)

Ja: 49

Nein: 32

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP)

Ja: 45

Nein: 36

Familienministerin Kristina Schröder (CDU)

Ja: 42

Nein: 47

Außenminister Guido Westerwelle (FDP)

Ja: 37

Nein: 55

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP)

Ja: 32

Nein: 37

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)

Ja: 25

Nein: 62

In der Frage, wie zufrieden die Deutschen mit der Arbeit der wichtigsten Politiker sind, büßte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieben Prozentpunkte ein und kam nur noch auf einen Zustimmungswert von 61 Prozent. Sie blieb damit aber vor Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 60 Prozent an der Spitze der Beliebtheitsskala. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verlor vier Punkte auf 41 Prozent, ihr niedrigster Wert seit Januar 2010.

Für den Deutschlandtrend befragte Infratest dimap am 3. und 4. September 1003 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte, für die Sonntagsfrage vom 3. bis 5. September insgesamt 1503 Wahlberechtigte.

Von

afp

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

09.09.2012, 18:16 Uhr

Glaub' ich nicht !

Die Alt-Parteien sind bei den Deutschen - unten durch.

Schlesier

09.09.2012, 18:25 Uhr

Wer wurde den bei der Befragung gefragt ?
Wahrscheinlich nur die Bildzeitungsleser.

Koscho

09.09.2012, 18:36 Uhr

Alle diese Trends sagen mir nichts. Vom Datum her hat die Realität die Umfrage, deren Repräsentativität ich in Frage stelle, längst überholt. Wem soll das nutzen?

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