Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.04.2013

22:15 Uhr

„Deutschlandtrend“

Steinbrück sackt in Umfragen weiter ab

Inmitten der Krise wollen sich die Deutschen nicht auf einen neuen Kanzler einlassen: SPD-Kandidat Steinbrück sackte in einer neuen Umfrage weiter ab, während Bundeskanzlerin Angela Merkel zulegte.

Ist im Rennen abgeschlagen wie noch nie: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. dpa

Ist im Rennen abgeschlagen wie noch nie: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist im jüngsten ARD-Deutschlandtrend weiter zurückgefallen. Im Direktvergleich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel würden ihn nach der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage 25 Prozent der Befragten wählen, das ist ein Prozentpunkt weniger als im Vormonat. Die CDU-Vorsitzende Merkel kommt dagegen auf einen Wert von 60 Prozent (plus zwei).

Einen so großen Abstand zwischen den beiden Politikern gab es im Deutschlandtrend noch nie. Zugleich hat Steinbrück die niedrigste Zustimmungsrate für seine Arbeit seit Mai 2005. Nur noch 32 Prozent (minus vier) der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden. Lediglich 37 Prozent (minus acht) meinen, die nächste Regierung sollte von der SPD geführt werde.

Merkels Arbeit stößt unverändert bei 68 Prozent der Befragten auf Zustimmung. Die Kanzlerin bleibt auch an der Spitze der beliebtesten Politiker. Schlusslicht ist weiter FDP Chef Philipp Rösler, der um fünf Punkte auf nur noch 18 Prozent Zustimmung absackt.

Wenig verändert hat sich in der vom Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap Anfang April bei 1502 Wahlberechtigten erhobene Umfrage an der Stärke der Parteien, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Danach legt die Union zwei Punkte auf 41 Prozent zu, die FDP verharrt bei vier Prozent.

Die SPD und die Grünen verlieren je einen Punkt und landen bei 27 und 14 Prozent. Die Linkspartei liegt weiter bei acht, die Piratenpartei sowie die sonstigen Parteien kommen jeweils auf drei Prozent.

Umfrage: Immer weniger Deutsche halten Spareinlagen für sicher

Umfrage

exklusivImmer weniger halten Spareinlagen für sicher

Vor allem die Jungen glauben der Kanzlerin nicht mehr.

Die Skepsis gegenüber der Schuldenkrise ist unverändert groß: Drei Viertel der Befragten glauben, dass der schlimmste Teil noch bevorsteht. Gleichzeitig denken aber zwei Drittel der Befragten, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bisher richtig und entschlossen gehandelt habe. Nur ein Drittel teilt die Kritik, dass die Bundesregierung zu wenig an die Menschen in den Euro-Krisenländern denke.

Im Falle Zyperns ist die Bevölkerung gespalten: 50 Prozent halten es für richtig, dass auch Anleger und Sparer zur Rettung des Landes herangezogen werden. Für den ARD-Deutschlandtrend befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am 02. und 03. April 1002 Bürger.

Steinbrück beschließt Linksruck

Video: Steinbrück beschließt Linksruck

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Von

rtr

Kommentare (44)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Gast

04.04.2013, 22:30 Uhr

Obligatorischer Hinweis, das diese Umfrage unsinnig ist.
1002 Bürger? Wahnsinn. Steht nicht mal bei wo, wann, wie.

Mazi

04.04.2013, 22:50 Uhr

Taktisch mag es von Gabriel geschickt sein, aber das hat die SPD-Basis nicht verdient.

Die SPD-Führung ist gezwungen einen "Hasen aus dem Zylinder zu zaubern" und einen Kanzlerkandidaten wenigstens den Mitglieder zu präsentieren. Das ist sie ihnen schuldig.

Das war nach Gerhard Schröder wohl der größte Sündenfall der sozialdemokratischen Geschichte.

azaziel

04.04.2013, 22:52 Uhr

"I like cash" Noch'n Vortrag. "I like cash" Noch'n Vortrag. "I like cash" Noch'n Vortrag. "I like cash" Noch'n Vortrag. "I like cash" Noch'n Vortrag.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×