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19.02.2012

13:32 Uhr

Die Handelsblatt-Kandidaten

Wirtschaft for President!

Der nächste Präsident muss ein unabhängig denkender Unternehmer sein, der gezeigt hat, wie sich Krisen meistern lassen. Handelsblatt Online stellt fünf Kandidaten vor, die das Zeug zum Bundespräsidenten hätten.

Die Flagge des Bundespräsidenten: Wer hat das Zeug zum Staatsoberhaupt? dpa

Die Flagge des Bundespräsidenten: Wer hat das Zeug zum Staatsoberhaupt?

DüsseldorfDer zurückgetretene Präsident ist über ein undurchsichtiges Geflecht zwischen ihm und regionalen Wirtschaftsgrößen gestolpert. Christian Wulff suchte die Nähe zur Wirtschaft, und die Frage ist, wie unabhängig er noch war. Sein Nachfolger muss anders sein.

Er muss Wirtschaft verstehen, aber persönliche Unabhängigkeit vorleben können. Das Idealbild eines Unternehmers, der sein eigenes Unternehmen durch Krisen zu lenken versteht, der weiß, dass er stets die Ansprüche von Kunden, Mitarbeitern und Eigentümern richtig austarieren muss, lässt sich auch als Idealbild eines Staatsmanns formulieren: ein Staatsschiff durch raue See zu lenken, dabei den Bürgern vertrauen zu geben und nach außen den Kurs abzustecken – das muss er können, der nächste Bundespräsident.

Handelsblatt Online hat deswegen gesucht und fünf Unternehmerpersönlichkeiten gefunden, die mit ihrem Wirken über Jahrzehnte bewiesen haben, dass sie nicht nur ihre Unternehmen erfolgreich leiten können, sondern es auch im politischen Umfeld einer sich stark verändernden Bundesrepublik und eines sich neu formenden Europa immer wieder optimal aufgestellt haben.

Es sind Unternehmer, die mit den schrillen Standortmahnern nicht mehr viel gemein haben. Es sind solche, die in ein Vakuum stoßen, das Politiker hinterlassen, die sich gegenseitig schon einmal als „Wildsau“ und „Gurkentruppe“ betiteln. Es sind Unternehmensführer, die das Versagen der Politikelite als Chance nutzen und sich engagieren. Es ist eine kleine, noch unvollständige Liste jener, die aus der Wirtschaft kommen und ein unabhängiges Verständnis von Politik haben. In einer Bundesversammlung, die den nächsten Präsidenten gehört, würde unsere Stimme ihnen gehören.

Kommentare (72)

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Seltensogelacht

19.02.2012, 13:40 Uhr

Ist schon Rosenmontag? Otto als Präsident? Der Hermes-Ausbeuter hat doch selbst genug Dreck am Stecken.
Warum nicht gleich noch Semmelrogge, Loddar und Besenkammer-Boris?

anno

19.02.2012, 13:46 Uhr

Gehts noch? Roland Berger??
Ich hätte noch ein paar Vorschläge, die dazu passen:
Josef Ackermann ist jetzt frei, ein supererfolgreicher Manager, der auch schon immer gerne Poltiiker beraten hat. Dann der großherzige Hr. Maschmeyer, der sicher ein Gespür für Selfmademilionen und richtige Investments auf persönlichem Sektor hat. Talente dieser Art gibts genug, und DIE würden auch nicht ablehnen:
warum Vorteilsnahme durch pol. geprägte BPs, wenn man den Bock auch gleich selbst zum Gärtner machen kann? Ich möchte nicht wirklich wissen, wer HB hier auf SOLCHE Ideen bringt! Jedenfalls ist mir grade übel!

ottovon

19.02.2012, 13:47 Uhr

super Auswahl ...

"wir" brauchen natürlich nun auch einen Patriachen für "unser" neo-feudalistisches System...

... und dabei faseln "wir" natürlich immer schön weiter von der "Leistungsgesellschaft" - leben und erhalten aber primär die "Eigentumsgesellschaft"...

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