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10.01.2005

10:41 Uhr

Die K-Frage steht erneut an

Schröder rechnet erneut mit Stoiber als Gegenkandidaten

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) rechnet für die nächste Bundestagswahl in knapp zwei Jahren wieder mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber als Gegenkandidat.

HB WEIMAR. Der CSU-Vorsitzende sei derzeit dabei, „sich aus seiner nicht verarbeiteten Niederlage und aus brennendem Ehrgeiz warm zu laufen“, sagte Schröder am Montag vor Beginn der SPD-Vorstandsklausur in Weimar. Solange sich Stoibers Aktivitäten gegen die CDU-Vorsitzende Angela Merkel richteten, habe die SPD nichts dagegen, fügte der Kanzler hinzu.

Schröder rief seine Partei zur entschiedenen Fortsetzung der Reformpolitik auf. Auf der Klausur sollen die Schwerpunkte der rot- grünen Politik für 2005 festgelegt werden. Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) warf ihrem niedersächsischen CDU-Amtskollegen Christian Wulff wegen dessen Kritik an den Hilfszusagen der Bundesregierung für die Flutopfer in Asien „Herzlosigkeit“ vor. „Wer so rechnet wie Wulff, der hat da, wo andere Menschen ein Herz haben, eine Registrierkasse“, sagte Simonis in Weimar. Vor Beginn der Beratungen hatte die SPD-Spitze das frühere Konzentrationslager Buchenwald besucht.

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