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11.05.2017

19:38 Uhr

Diebstahl bei der Bundeswehr

Waffen aus Panzer gestohlen

Aus einem Panzer der Bundeswehr haben Unbekannte Sturmgewehre, Pistolen und Funkgeräte gestohlen. Auf einem Truppenübungsplatz in Niedersachsen wurde der Panzer bereits Mitte Februar aufgebrochen, wie nun bekannt wurde.

Nach dem Diebstahl bei der Bundeswehr ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. dpa

Bundeswehr-Panzer

Nach dem Diebstahl bei der Bundeswehr ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

BerlinUnbekannte haben aus einem Panzer der Bundeswehr Gewehre gestohlen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte die „Welt“ darüber berichtet.

Demnach wurden Mitte Februar auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen ein „Fuchs“-Panzer aufgebrochen und zwei G36-Sturmgewehre, eine P8-Pistole, eine Signalpistole, zwei Funkgeräte, zwei Magazine ohne Munition und ein Doppelfernrohr gestohlen.

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Die Gewehre seien nicht geladen gewesen, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt. Der Panzer gehörte zu einem Truppenteil aus Minden in Nordrhein-Westfalen. Die Bundeswehr steht derzeit wegen der Affäre um den terrorverdächtigen Offizier Franco A. unter Druck. Er soll Munition aus Bundeswehrbeständen gestohlen haben.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

12.05.2017, 08:55 Uhr

Wenn ich an meinen Wachdienst früher im Munitionslager in SH zurück denke und das vielleicht immer noch in der Pampa liegen sollte , wird mir komisch . Mit einem Magazin in der UZI und allein auf Rundgang war es damals OK. Heute wäre so ein Munitionslager so leicht zu überfallen.

Auch mit BW Uniformen könnte ich mir vorstellen , dass gerade auf dem Übungsplatz
in Münster alles möglich ist , zumal jede menge Blindgänger noch rumliegen,

Als wir während einer Übung mit unseren Panzer vor dem Hitler Bunker liegen blieben, sind wir zu Fuss bis zur Ringstrasse durch jede menge Munitionreste gelaufen im Dunklen.

Also mit BW Uniform würde man kaum bei einer Übung auffallen und braucht sich nur zu bedienen.

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