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10.06.2016

15:35 Uhr

„Digitalstrategie“

Bund und Länder wollen digitale Bildung fördern

Unternehmen klagen über die schlechten Computerkompetenzen des Nachwuchses. Nun wollen Bund und Länder reagieren. Bis Jahresende soll eine umfassende „Digitalstrategie“ stehen.

Die „Digitalstrategie“ soll Lehrern beispielsweise im Schulalltag bei der Vermittlung der sich schnell verändernden Unterrichtsinhalte helfen. dpa

Computer im Unterricht

Die „Digitalstrategie“ soll Lehrern beispielsweise im Schulalltag bei der Vermittlung der sich schnell verändernden Unterrichtsinhalte helfen.

BerlinAngesichts massiver Klagen aus der Wirtschaft über mangelnde Computerkompetenzen vieler Schüler und Lehrlinge wollen Bund und Länder ihre Aktivitäten für digitale Bildung verstärken. Bis Jahresende soll es eine umfassende „Digitalstrategie“ geben, etwa um Lehrern im Schulalltag bei der Vermittlung der sich schnell verändernden Unterrichtsinhalte zu helfen.

„Gute Initiativen für digitale Bildung gibt es bereits viele, doch das Gesamtbild ist bislang noch von Insellösungen gekennzeichnet“, erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Freitag aus Anlass einer Konferenz mit der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin. Ihr sei wichtig, „dass wir bei der Digitalisierung die Chancen in den Vordergrund stellen, ohne die Risiken auszublenden“.

KMK-Präsidentin Claudia Bogedan (SPD) betonte: „Ein reflektierter und konstruktiver Umgang mit digitalen Medien ist für Kinder und Jugendliche heutzutage genauso bedeutsam wie Rechnen, Lesen und Schreiben.“ Die Nutzung digitaler Medien könne zur Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen. „Entscheidend ist dabei nicht, wie häufig oder wie lange die digitalen Technologie genutzt werden, sondern dass sie mit der bestehenden Didaktik klug verknüpft werden.“

Von

dpa

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