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26.04.2013

06:27 Uhr

DIHK mahnt an

Produktpiraten verursachen Millionen-Schaden

ExklusivJedes Jahr entstehen 50 Milliarden Schaden durch Produktpiraterie, sagt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Dessen Geschäftsführer fordert Regierung und Unternehmen auf, den Kampf dagegen gemeinsam aufzunehmen.

China bleibt nach wie vor das Fälschungsland Nummer eins. ap

China bleibt nach wie vor das Fälschungsland Nummer eins.

BerlinDie Produktpiraterie nimmt immer dramatischere Ausmaße an. „Wir schätzen den Schaden für die deutsche Wirtschaft auf insgesamt über 50 Milliarden Euro im Jahr“, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, dem Handelsblatt. Der Verband hält es deshalb für sinnvoll, die Gesprächsrunden zwischen Bundesregierung und Wirtschaft wieder aufzunehmen, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen und Lösungsmöglichkeiten zu beraten.

Die Wirtschaft zieht damit eine ernüchterte Bilanz zum Welttag des geistigen Eigentums. So kommen laut DIHK zwei Drittel aller Fälschungen aus China und Hongkong. Der Anteil ist zwar etwas gesunken, doch China bleibt nach wie vor Fälschungsland Nummer eins. Ohnehin gibt es aus Sicht der deutschen Wirtschaft keinen Grund zur Entwarnung, denn das schlechte Vorbild macht leider Schule. Über Singapur kommen immer mehr gefälschte Waren nach Deutschland. Dadurch hat sich der Anteil des Landes innerhalb eines Jahres fast verdreifacht.

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Auch die Entwicklung in Indien bereitet den deutschen Unternehmen Sorge. Hier gibt es zunehmend Fälle im Bereich der Generika oder auch der Windenergie, in denen den Firmen der Patentschutz einfach aberkannt oder deutlich geschwächt wird. Der Anteil von Fälschungen steigt auch bei Medikamenten, Körperpflegeartikeln und elektronischen Haushaltsgeräten. Ganz oben im Ranking stehen immer noch Textilien und Zigaretten.

Von

sig

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

26.04.2013, 07:54 Uhr

lol, das sind doch die Geister die ihr selbst gerufen habt.
Mir wird den Rest meines Lebens nicht einleuchten warum eine bestimmte Naht, auch solche die man im Handarbeitsunterricht lernt, an einem Label geschützt werden muß, oder Zitate, oder Wörter, oder oder. Und dann hingeht und sagt, du machst Plagiate, obwohl derjenige garnicht wissen kann das seine Kreation schon mal "erfunden" wurde. Die gegenseitigen "Verklagungen" im IT-Bereich sagen auch genug.
Dieser ganze "Patent- und Schutz geistigen Eigentums" ist eine Farce. Und diese Plagiate sind ein ähnlicher Ausfluß wie damals die Prohibition oder heute das Marihuana-Verbot, es fördert mafiöse Zustände statt Innovation, Kreativität und Spaß an der Arbeit.
Es ist wie eine Brücke mit Sand bauen und sich dann beschweren das der Wind so unverschämt ist, den Sand weg zu wehen.

Account gelöscht!

26.04.2013, 14:52 Uhr

Tja lieber DIHK, da habt Ihr selber Schuld
Blind vor Gier sind die Deutschen nach China geeilt, weil man da schön billig produzieren kann.
Und nun haben die Chinesen schön abgekupfert und machen es selber
Das weiß man doch übrigens schon länger
Unser Staat läßt zu, dass Chinesen hier eine Firma aus dem Mittelstand nach der anderen aufkauft und auch der DIHK schaut zu. Umgekehrt wäre das gar nicht möglich. Aber Deutschland ist ja immer sooo gut
Und das kriminelle Brüssel? Es läßt die Waren, die teilweise auch noch mit Giftstoffen versetzt sind, rein
Also hört endlich auf, zu quatschen und handelt mal wieder zum Wohle Deutschlands.
Grenzen dicht, wir brauchen China nicht
Und Garderobe wird auch mal wieder hier hergestellt und vor allem Medikamente
Schluß mit der Gier

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